Özgür Özel: Diejenigen, die sich wegen einer möglichen Parteigründung sorgen, versuchen unsere Freiheit gegen die Zukunft der Türkei einzutauschen
Der gewählte CHP-Vorsitzende Özgür Özel äußerte sich zu den aktuellen Gerüchten über die „Gründung einer neuen Partei“.
Özel äußerte sich zu der Behandlung, der seine Partei ausgesetzt ist. „Sie erpressen uns, damit wir unsere Freiheit gegen unser Land eintauschen“, sagte Özel und betonte, dass er sich einer solchen Erpressung nicht beugen werde.
Im Gespräch mit Medyascope kommentierte der CHP-Vorsitzende die Spekulationen, dass bei der Gründung einer neuen Partei die Immunität aufgehoben werden könnte: „Dies ist eine Erpressung, die uns vorschlägt, unsere Freiheit gegen unser Land einzutauschen. Ich habe mich noch nie einer Erpressung gebeugt; hätten wir uns gebeugt, wäre es vielleicht gar nicht erst zu dieser Nichtigkeit gekommen.“
ÖZGÜR ÖZEL: ICH AKZEPTIERE DAS NICHT
„Sie sehen es so: Wenn die CHP in interne Kämpfe verwickelt ist und sich mit sich selbst beschäftigt, stellt sie keine Bedrohung für die Regierung dar. Wenn die CHP sich jedoch aus dieser Situation befreit und eine separate Partei gründet, könnte sie eine große Alternative werden. Gegen dieses Szenario höre ich intern wie extern solche Aussagen: ‚Wenn sie eine andere Partei gründen, wird die Immunität aufgehoben, sie werden vor Gericht gestellt.‘“, sagte Özgür Özel und fuhr fort:
„Dies ist eine Erpressung, die uns vorschlägt, unsere Freiheit gegen unser Land einzutauschen. Ich habe mich bis heute keiner Erpressung gebeugt. Hätten wir uns früheren Erpressungen gebeugt, wäre es vielleicht gar nicht erst zu dieser Nichtigkeit gekommen. Sie sagten mir: ‚Sei klug, verhalte dich ruhig, bleib an der Spitze der Partei.‘ Sie sagten: ‚Verrate Ekrem.‘
Ich habe seit meinem zehnten Lebensjahr keinen Freund verraten, aber letztendlich ist der Verrat an Ekrem nicht nur der Verrat an einem Freund, sondern der Verrat an der Zukunft der Türkei.
Wenn sie heute Mansur Bey ins Visier nehmen, dann ist der Verrat an Mansur Bey ebenfalls ein Verrat an der Zukunft der Türkei. Das bedeutet: Wen auch immer wir, der gegen die AK-Partei gewinnen könnte, im Stich lassen, das wäre ein Verrat an der Zukunft der Türkei. Demnach versuchen diejenigen, die sich wegen einer möglichen Parteigründung sorgen, unsere Freiheit gegen die Zukunft der Türkei einzutauschen. Ich akzeptiere das nicht.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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