Özgür Özel nennt Bedingung für die Teilnahme an der Öffnungskommission
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel äußerte sich zu der geplanten neuen Kommission im türkischen Parlament (TBMM) mit den Worten: „Wir sind die Partei, die die Idee der Kommission eingebracht hat, wir stehen der Kommission positiv gegenüber“, und erläuterte seine Bedingungen für eine Teilnahme.
Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, besuchte gestern gemeinsam mit einer Delegation seiner Partei die Journalistenvereinigung. Während des Besuchs beantwortete Özel Fragen von Pressevertretern und äußerte sich dabei zu der geplanten Kommission im türkischen Parlament (TBMM), die im Rahmen der neuen Schritte zur Entwaffnung der Terrororganisation PKK eingerichtet werden soll.
Wie die Zeitung 24 Saat berichtet, antwortete Özel auf eine Frage zur Teilnahme der CHP an dieser Kommission mit den Worten: „Wir sind die Partei, die die Idee der Kommission eingebracht hat, wir stehen der Kommission positiv gegenüber.“ Er betonte jedoch, dass bestimmte Bedingungen für eine Teilnahme erfüllt sein müssten.
„DIE EINGEHENDEN INFORMATIONEN SIND POSITIV“
Der CHP-Chef äußerte seine Vorschläge zur Struktur der Kommission wie folgt: „Unser Vorschlag ist zweigeteilt: Die politischen Parteien mit Fraktionsstatus sollen gleich stark vertreten sein und es soll eine qualifizierte Mehrheit erforderlich sein. Ohne eine qualifizierte Mehrheit werden wir nicht ‚Ja‘ sagen.“
Özel erklärte, dass die Informationen, die sie erhalten hätten, hoffnungsvoll seien, und sagte: „Die uns vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass es eine qualifizierte Mehrheit geben wird. Dies muss uns jedoch offiziell mitgeteilt werden.“
„WIR HABEN EINE SENSIBILITÄT BEZÜGLICH DES NAMENS“
Özel betonte, dass sie auch bei der Namensgebung der Kommission und den verwendeten Begriffen sorgfältig seien: „Wir haben eine Sensibilität bezüglich des Namens. Es muss ein gemeinsamer Name sein, der alle zufriedenstellt. Ein Teil des Namens der Kommission sollte auch ‚Demokratie‘ enthalten.“
Zur Frage, wann die Kommission ihre Arbeit aufnehmen werde, äußerte Özel, dass der Prozess im August beginnen könne, sich aber aufgrund bestimmter Umstände auch bis in die Wintermonate verzögern könne. An diesem Punkt übte der CHP-Chef Kritik: „Es gibt einige Dinge, die dem Geist dieser Sache widersprechen. Der Ausdruck, der die Situation am besten zusammenfasst, lautet: Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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