Papst Leo XIV. setzt Türkei-Besuch fort: Besuch im französischen Armenhaus
Das geistliche Oberhaupt der katholischen Welt, Papst Leo XIV., traf bei seinem ersten Besuch in der Türkei im französischen Armenhaus in Istanbul mit Senioren zusammen.
Das geistliche Oberhaupt der katholischen Welt, Papst Leo XIV., setzt seinen ersten Auslandsbesuch in der Türkei fort. Am zweiten Tag seiner Reise kam der Papst nach Istanbul und traf dort mit Senioren zusammen, die im französischen Armenhaus leben. Bei seinem Besuch im Armenhaus wandte sich der Papst an die dort lebenden älteren Menschen und machte auf den schwindenden Respekt gegenüber Senioren in der Gesellschaft aufmerksam.
ERSTE STATION WAR ANITKABİR
Der erste Tag des Türkei-Besuchs des Papstes begann mit einem Besuch des Anıtkabir in Ankara. Anschließend führte der Papst ein Gespräch mit Präsident Erdoğan im Palast und hielt nach dem bilateralen Treffen eine gemeinsame Pressekonferenz ab. Am Abend des ersten Besuchstages reiste der Papst nach Istanbul, wo sein Programm zügig fortgesetzt wurde.
BESUCH IM FRANZÖSISCHEN ARMENHAUS
Papst Leo XIV. setzte seine Kontakte in Istanbul im französischen Armenhaus fort. Dort traf er mit Senioren zusammen und wurde von der Gemeinschaft der Kleinen Schwestern der Armen empfangen. Die Oberin der Gemeinschaft erklärte, sie empfange den Papst mit „großer Freude und Dankbarkeit“ und betonte, dass der Besuch sowohl für die dort lebenden Senioren als auch für die Mitglieder der Gemeinschaft von großer Bedeutung sei. In seiner Ansprache betonte der Papst, dass die christliche Liebe auf Brüderlichkeit basiere und dass es nur möglich sei, anderen zu dienen, wenn man lerne, mit ihnen zusammen zu sein.
In seiner Rede ging der Papst insbesondere darauf ein, dass der Respekt gegenüber älteren Menschen in modernen Gesellschaften zunehmend schwinde: „In vielen gesellschaftlichen Kontexten, in denen Effizienz und materieller Erfolg im Vordergrund stehen, geht der Respekt gegenüber Senioren verloren“, sagte er. Der Papst betonte, dass Senioren die Weisheit und das Erbe eines Volkes seien, und erinnerte an die Worte seines Vorgängers Papst Franziskus: „Senioren sind ein Schatz für ihre Enkel und die Gesellschaft“, wobei er diese wichtige Botschaft erneut bekräftigte.
Papst Leo XIV. betonte im französischen Armenhaus, dass die Pflege von Senioren nicht nur ein physisches Bedürfnis sei, sondern auch eine „Handlung, die große Geduld und Gebet erfordert“. In seinen dortigen Botschaften dankte der Papst und betonte, dass der Dienst, den die Einrichtung nicht nur den Senioren, sondern allen Bedürftigen leiste, von großem Wert sei.
Der Papst erklärte, er sei besonders von dem Namen der Gemeinschaft der Kleinen Schwestern der Armen inspiriert und verwies auf eines der Fundamente der christlichen Lehre. „Der Herr hat euch nicht nur dazu berufen, den Armen zu helfen, sondern ihre Schwestern zu sein“, sagte der Papst und verlieh mit diesen Worten der Mission der Gemeinschaft starke Unterstützung.
„ÖKUMENISCHE GEBETSFEIER“ IN IZNIK ERWARTET
Einer der wichtigsten Momente des Türkei-Besuchs des Papstes wird die „ökumenische Gebetsfeier“ sein, die in der Basilika des Heiligen Neophytos in İznik (Unterwasserbasilika von İznik, Bursa) stattfinden wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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