Pentagon gibt bekannt: Von Huthi-Rebellen getroffenes Schiff verliert Öl
Das US-Verteidigungsministerium erklärte, dass das griechische Schiff, das von den Huthi-Rebellen im Jemen im Roten Meer angegriffen wurde, „Öl zu verlieren“ scheint und dies ein Risiko für eine Umweltkatastrophe darstelle.
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) teilte mit, dass das griechische Schiff „MV Sounion“, das von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen im Roten Meer angegriffen wurde, „Öl zu verlieren“ scheint.
Laut einer schriftlichen Erklärung des Pentagons äußerte sich Sprecher Generalmajor Pat Ryder während einer Pressekonferenz zu dem von den Huthis angegriffenen Schiff.
ES SCHEINT „ÖL ZU VERLIEREN“
Ryder erklärte, dass das Schiff im Roten Meer brenne und es den Anschein habe, als würde es „Öl verlieren“.
Der Pentagon-Sprecher Ryder betonte, dass diese Situation eine potenzielle „Umweltkatastrophe“ darstelle und merkte an, dass die Aktionen der Huthis den globalen und regionalen Handel destabilisierten und das Leben von Seeleuten gefährdeten.
Die Huthis hatten am 21. August bekannt gegeben, dass sie ein griechisches Schiff namens MV Sounion angegriffen hätten, mit der Begründung, es habe das „Verbot des Zugangs zu israelischen Häfen verletzt“.
Die britische Botschafterin in Sanaa, Abda Sharif, hatte erklärt, dass die Besatzung des Schiffes gerettet worden sei, das schwer beschädigte Schiff jedoch im Roten Meer festsitze.
Sharif hatte mitgeteilt, dass das Schiff 150.000 Tonnen Öl geladen habe.

DIE LAGE IM ROTEN MEER
Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen kapern seit dem 31. Oktober 2023 vor der jemenitischen Küste Handelsschiffe, die ihrer Aussage nach mit israelischen Unternehmen verbunden sind, oder greifen einige davon mit Drohnen und Raketen an, als Reaktion auf die Angriffe Israels im Gazastreifen.
Nach den Aktionen der Huthis haben zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.
Die USA gaben am 18. Dezember 2023 bekannt, dass sie unter Beteiligung einer Gruppe von Ländern eine multinationale „Seestreitkraft“ namens „Operation Prosperity Guardian“ gegen die Huthi-Kräfte gebildet hätten, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.
Die US-Streitkräfte haben in diesem Prozess mehrfach gemeldet, dass sie aus dem Jemen abgefeuerte Raketen und Kamikaze-Drohnen abgeschossen hätten.
Während die Europäische Union (EU) am 19. Februar die Mission Aspides für die Sicherheit der Schifffahrt im Roten Meer startete, schloss sich Italien am 5. März per Parlamentsbeschluss dieser Mission an und übernahm das taktische Kommando.
Etwa 12 Prozent des Welthandels werden über den Sueskanal abgewickelt, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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