Präsident Erdoğan spricht bei der Feier zum Lehrertag und bei der Ernennungszeremonie
Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich bei der Feier zum Lehrertag und der Ernennungszeremonie. Erdoğan sprach über das Bildungsmodell des „Jahrhunderts der Türkei“ und gab den neu zu ernennenden Lehrkräften Ratschläge.
Erdoğan äußert sich bei der Feier zum Lehrertag und der Ernennungszeremonie.
Hier sind die wichtigsten Punkte aus der Rede von Präsident Erdoğan:
"Ich freue mich, in unserem geschätzten Istanbul mit Ihnen, unseren wertvollen Lehrkräften, zusammenzukommen. Zunächst gratuliere ich Ihnen im Namen meiner Person und meines Volkes bereits jetzt zum Lehrertag, den wir morgen feiern werden. Ich gedenke der Märtyrerin Şenay Aybüke Yalçın und unserer anderen heldenhaften Märtyrer mit Respekt. Ich wünsche unseren Lehrkräften, die sich heute im Ruhestand befinden, ein gesundes und langes Leben. Ich danke all unseren Lehrkräften. Heute erleben wir zudem eine weitere Freude. Wir werden gemeinsam Zeugen der Ernennung unserer 20.000 Lehrerkandidaten sein.
Wie der verstorbene Sezai Karakoç ausdrückte, ist der Lehrer, der den Menschen oberflächlich rettet und zur Ruhe führt, nicht nur ein Träger von Wissen, sondern auch von Weisheit. Bildung ist ein Prozess, der unseren Kindern eine Identität verleiht und starke Verbindungen zur Vergangenheit aufbaut. In dieser Hinsicht ist Bildung eine Reise, um unsere Wurzeln und die Werte zu entdecken, die uns von unseren Vorfahren hinterlassen wurden, und gleichzeitig diese Werte zu umfassen.
Es ist falsch, ein solch lebenswichtiges Thema für die Zukunft der Türkei zum Spielball ideologischer Kämpfe und täglicher politischer Polemiken zu machen. Wir hoffen aufrichtig, dass die Opposition und die mit ihr verbündeten Berufsverbände von diesem Fehler so schnell wie möglich ablassen. Wir achten darauf, das Thema Bildung und Erziehung über die Politik zu stellen. Wir werden diese Linie auch in Zukunft beibehalten.
Wir haben in jedem Bereich, von der physischen Infrastruktur bis hin zu Lehrplanreformen, einen großen Wandel vollzogen. Als wir das Amt übernahmen, lag die Zahl der Klassenzimmer bei 367.000; heute sind es insgesamt 735.000, sowohl staatliche als auch private. Was für ein Unterschied. In den letzten 20 Jahren haben wir mehr Klassenzimmer gebaut als in den 80 Jahren zuvor. Während wir die Infrastruktur der Bildung so stark verbessert haben, haben wir natürlich auch unsere Lehrer, die tragende Säule der Bildung, nicht vernachlässigt. Wir haben genau 800.000 Lehrer ernannt.
Der Aufstieg einer Gesellschaft ist nur durch die Wertschätzung möglich, die sie der Arbeit, dem Wissen und der Hingabe der Lehrer entgegenbringt. Mit diesem Bewusstsein setzen wir uns entschlossen dafür ein, die Rechte, das Ansehen und die berufliche Entwicklung unserer Lehrer zu sichern. Durch die Umsetzung des Lehrerberufsgesetzes haben wir dem Lehrerberuf einen besonderen rechtlichen Status verliehen.
Ab 2005 werden etwa 300.000 unserer Lehrer den Titel eines Fachlehrers oder Oberlehrers erhalten. Wir haben abschreckende Sanktionen gegen Straftaten eingeführt, die während oder aufgrund der Ausübung ihres Dienstes gegen Bildungspersonal begangen werden. Wir haben die Aussetzung von Haftstrafen abgeschafft und die vorsätzliche Körperverletzung gegen Lehrer zu einem Haftgrund erklärt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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