Preise für Zelte und Taschen waren gestiegen: Hohe Strafen für Preistreiber, die die Erdbebenkrise ausnutzen
Nach dem Erdbeben in Istanbul wurden 236 Unternehmen identifiziert, die bei Erste-Hilfe- und Erdbeben-Ausrüstung überhöhte Preise verlangten. Das Handelsministerium kündigte an, dass gegen diese Firmen Geldstrafen von bis zu 1 Million 439 Tausend Lira verhängt werden können.
Das Handelsministerium ist nach den Erdbeben, die sich am 23. April in Istanbul ereigneten, aktiv geworden. Bei den Kontrollen, die aufgrund zahlreicher Beschwerden von Bürgern durchgeführt wurden, wurde festgestellt, dass die Preise für lebenswichtige Produkte wie Erdbeben-Notfalltaschen, Erste-Hilfe-Sets und Erdbebenzelte ungewöhnlich stark angestiegen waren. Infolge der Prüfungen wurden Verfahren gegen 236 Unternehmen eingeleitet, bei denen Preiserhöhungen für 1079 Produkte festgestellt wurden.
In der Erklärung des Ministeriums wurde darauf hingewiesen, dass "Beschwerden über überhöhte Preiserhöhungen bei Materialien wie Erste-Hilfe-Sets, Erdbebenzelten und Notfalltaschen nach den Erdbeben in Istanbul am 23. April eingegangen sind". In diesem Zusammenhang wurden die Kontrollen neben Istanbul auch in Ankara und Izmir verschärft.
In der Mitteilung wurde betont, dass nicht nur physische Geschäfte, sondern auch Verkäufer auf großen E-Commerce-Plattformen unter die Lupe genommen werden. Es wurde hervorgehoben, dass von den Unternehmen, die über Online-Plattformen verkaufen, dringend Informationen und Dokumente angefordert wurden und dass in diesem Prozess eine sorgfältige Überwachung stattfindet.
Details zu den ersten Ergebnissen der Kontrollen wurden ebenfalls der Öffentlichkeit mitgeteilt. In der Erklärung hieß es: "Es wurde festgestellt, dass 236 Unternehmen bei 1079 Produkten wie Erdbeben-Notfalltaschen, Erste-Hilfe-Sets und Erdbebenzelten Preiserhöhungen vorgenommen haben; die Analyse- und Prüfungsarbeiten zu diesen Unternehmen und Produkten dauern derzeit an. Nach Abschluss der endgültigen Prüfung kann das Gremium zur Bewertung unlauterer Preise für jede einzelne überhöhte Preiserhöhung bei den von den Unternehmen zum Verkauf angebotenen Produkten eine Geldstrafe von bis zu 1 Million 439 Tausend 300 Lira verhängen."
Das Handelsministerium erklärte, dass es entschlossen daran arbeite, ein faires Handelsumfeld zu schützen, und gab folgende Botschaft aus: "Als Handelsministerium betonen wir, dass wir unseren Kampf für die Gewährleistung einer Marktordnung, die fair, transparent und verbraucherfreundlich ist und gleichzeitig die Rechte unserer ordnungsgemäß arbeitenden Unternehmen schützt, entschlossen fortsetzen werden. Wir erinnern noch einmal daran, dass unsere Kontrollen gegen Personen und Organisationen, die die gesellschaftliche Sensibilität in Katastrophensituationen in Profit verwandeln, indem sie überhöhte Preise verlangen und unsere Bürger schädigen, fortgesetzt werden."
Nachrichtenquelle: AA
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