Protest gegen den Angriff auf Rafah durch die Palästina-Solidaritätsplattform
Die in Ankara ansässige Palästina-Solidaritätsplattform versammelte sich vor der amerikanischen Botschaft, um unter dem Motto „Nein zum Massaker in Rafah“ gegen den von Israel begonnenen Angriff zu protestieren.
Nach den Angriffen Israels auf den Gazastreifen hatten fast 1,5 Millionen Menschen aus Gaza in der Stadt Rafah Zuflucht gesucht. Nach dem von Israel gestarteten Luftangriff auf Rafah protestierte die Palästina-Solidaritätsplattform gemeinsam mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen vor der amerikanischen Botschaft in Ankara gegen Israel, um den Angriff unter dem Slogan „Nein zum Massaker in Rafah“ zu verurteilen.
Die vor dem Botschaftsgebäude versammelte Menge skandierte Parolen wie „Die Würde der Menschheit wird den Zionismus besiegen“ und „Schweig nicht, schreie auf, nein zum Völkermord“, um gegen Israel zu protestieren. Zudem gedachte die Menge des von israelischen Soldaten in Jerusalem getöteten Hasan Saklanan.
Zeynel Abidin Özkan, der im Namen der Gruppe eine Presseerklärung abgab, wies darauf hin, dass die fast eineinhalb Millionen Menschen aus Gaza, die nach den Angriffen Israels auf den Gazastreifen an den Grenzübergang Rafah geflohen waren, seit 214 Tagen mit dem Hunger kämpfen.
„SIE WERDEN DIE GEBÜHRENDE STRAFE ERHALTEN“
Özkan betonte, dass mit den Angriffen auf Rafah auch ein Problem der Sicherheit für das Leben in der Region begonnen habe, und erklärte: „Seit 214 Tagen werden unsere Brüder und Schwestern in Palästina vor den Augen der Welt dem Völkermord durch Israel ausgesetzt. Israel versucht, durch Lobbyarbeit in alle Länder einzugreifen, die an den laufenden Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof beteiligt sind, und unternimmt Anstrengungen, um zu verhindern, dass israelische Beamte bestraft werden.
Wir alle haben gesehen, dass Gerechtigkeit anscheinend nur für Israel existiert und dass alle Länder daran arbeiten, den Völkermord Israels zu unterstützen. Die heute bekannt gewordenen Dokumente zeigen, dass Briefe, die Druck ausüben, um zu verhindern, dass die für den Völkermord Israels mitverantwortlichen Führungskräfte vor dem Internationalen Strafgerichtshof verurteilt werden, dazu genutzt werden, das Gericht in die Enge zu treiben.
Wir glauben, dass die Komplizen des Völkermords sowohl in dem Verfahren vor dem Gericht als auch in dem laufenden Verfahren in Südafrika, so Gott will, noch in dieser Welt und nicht erst im Jenseits die gebührende Strafe erhalten werden“, so seine Worte.
Nachrichtenquelle: AA
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