Rasim Ozan Kütahyalı dem Gericht überstellt
Rasim Ozan Kütahyalı, der Behauptungen über die Einsetzung einer Zwangsverwaltung für die CHP aufgestellt hatte, wurde im Rahmen eines gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahrens in Bolu festgenommen und anschließend dem Gericht überstellt. Kütahyalı erklärte, seine Social-Media-Äußerungen seien eine falsche Einschätzung gewesen.
Rasim Ozan Kütahyalı, der über seinen Social-Media-Account Erklärungen zur Einsetzung einer Zwangsverwaltung für die CHP abgegeben hatte und gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ eingeleitet wurde, ist in Bolu festgenommen worden.
DEM GERICHT ÜBERSTELLT
Kütahyalı wurde nach einer medizinischen Untersuchung im İzzet Baysal Staatskrankenhaus mit einem Polizeifahrzeug über den Parkplatz am Hintereingang des Justizpalastes von Bolu zum Gericht gebracht.
Es wurde bekannt, dass Rasim Ozan Kütahyalı seine Aussage gegenüber der Generalstaatsanwaltschaft Ankara per Videoschalte (SEGBİS) abgeben wird.
Gegen Rasim Ozan Kütahyalı wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara aufgrund der von ihm über seinen Social-Media-Account verbreiteten Behauptungen ein gerichtliches Ermittlungsverfahren gemäß Artikel 217/A des türkischen Strafgesetzbuches wegen des „Vorwurfs der öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ eingeleitet.

GENERALSTAATSANWALTSCHAFT ISTANBUL GAB FESTNAHME BEKANNT
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul gab bekannt, dass Rasim Ozan Kütahyalı festgenommen wurde. In der Erklärung hieß es: „Im Rahmen des bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara gegen Rasim Ozan Kütahyalı geführten Ermittlungsverfahrens wegen öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen wurde die genannte Person gemäß dem an unsere Generalstaatsanwaltschaft gerichteten Rechtshilfeersuchen soeben festgenommen.“
ERMITTLUNGSVERFAHREN WEGEN SEINER BEHAUPTUNGEN EINGELEITET
Kütahyalı äußerte in seinem ersten Beitrag die Behauptung: „Der CHP-Parteitag vom November 2023 wird annulliert. Die CHP wird unter eine vorläufige Zwangsverwaltung gestellt, und nach 45 Tagen, am 1. Juni 2025, findet der neue Parteitag der CHP statt. Es heißt, Hikmet Çetin werde der Zwangsverwalter. Aufgrund einer möglichen Aufstandsgefahr wurden zahlreiche Sicherheitskräfte von Istanbul nach Ankara verlegt. Alle Urlaubsgenehmigungen für Sicherheitskräfte in Ankara wurden gestrichen. Ankara bereitet sich auf einen sehr langen Tag morgen vor. Leider sieht die Lage so aus.“
Später äußerte er: „Ein Freund aus der Sicherheitsbürokratie rief an und sagte, dass die Polizeiverlegungen von Istanbul nach Ankara und die erhöhte Alarmbereitschaft der Sicherheitskräfte in Ankara auf Operationen zurückzuführen sein könnten, die am frühen Morgen gegen zwei Stadtverwaltungen durchgeführt werden sollen. Anscheinend steht morgen eine Operation gegen Keçiören und Etimesgut bevor…“

Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der Kommunikationsdirektion des Präsidenten gab ebenfalls eine Erklärung zu den Behauptungen ab, die die soziale Medien beschäftigten, und wies diese zurück.
„MEINE VÖLLIG FALSCHE EINSCHÄTZUNG“
Auch Justizminister Yılmaz Tunç gab über seinen Social-Media-Account bekannt, dass ein Ermittlungsverfahren gegen Kütahyalı eingeleitet wurde.
Nach diesen Entwicklungen gab Rasim Ozan Kütahyalı eine Erklärung ab und sagte: „Justizminister Yılmaz Tunç hat vollkommen recht. Es war meine völlig falsche Einschätzung. Was auch immer Yılmaz Bey sagt, er hat recht.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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