Razzia gegen Social-Media-Phänomene wegen virtuellem Glücksspiel: 11 Festnahmen
Bei einer in Istanbul koordinierten Operation wurden 11 Social-Media-Phänomene festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, über Twitch, YouTube und TikTok durch das Öffnen virtueller Kisten zum Glücksspiel angestiftet zu haben. Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen konnten gegen 5 Personen, die sich im Ausland aufhalten, keine Maßnahmen ergriffen werden.
Eine weitere Razzia richtete sich gegen Social-Media-Phänomene mit hoher Reichweite. Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen stellte die Abteilung für Cyberkriminalität der Generaldirektion für Sicherheit bei virtuellen Patrouillen fest, dass einige Social-Media-Phänomene mit hoher Followerzahl über die Website Key Drop während ihrer Übertragungen virtuelle Kisten öffneten, sich so unrechtmäßige Gewinne verschafften und zum Glücksspiel anstifteten.

11 PERSONEN IN GEWAHRSAM
Dem Bericht der Ekol TV-Reporterin Dilek Yaman Demir zufolge wurde den Phänomenen, die auf Plattformen wie Twitch, YouTube und TikTok streamen, vorgeworfen, Nutzer durch das Öffnen virtueller Kisten zum Glücksspiel angestiftet zu haben. Bei der in Istanbul zentrierten Operation wurden 11 Personen festgenommen.
Neben den Festgenommenen konnten gegen 5 Personen, die sich im Ausland aufhalten, keine Maßnahmen ergriffen werden; zudem wurde festgestellt, dass sich 2 Personen außerhalb der Stadt befinden. Eine weitere Person ist flüchtig. Die festgenommenen Verdächtigen wurden der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft überstellt.
WELCHE SOCIAL-MEDIA-PHÄNOMENE WURDEN FESTGENOMMEN?
Die daraufhin aktiv gewordenen Polizeieinheiten nahmen bei ihrer Operation die Social-Media-Phänomene Tolunay Ören, Eray Can Özkenar, Ferhat Can Dama, Kemal Can Parlak, Ömer Faruk Karataş, Mert Kancefer, Furkan Burak Bayrak, Duru Batır, Necati Akçay und Ferit Karakaya sowie einen weiteren Verdächtigen, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, fest.
Die 11 festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an das Istanbuler Justizgebäude überstellt. Es wurde bekannt, dass sich 5 der 8 Verdächtigen, gegen die Haftbefehle erlassen wurden, im Ausland aufhalten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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