Reaktion auf Angriff auf Menschen, die auf Nahrungsmittelhilfe warteten
In Gaza wurden 112 Palästinenser, die auf Nahrungsmittelhilfe warteten, durch das Feuer israelischer Streitkräfte getötet, 760 Menschen wurden verletzt. Das Außenministerium der Republik Türkei reagierte scharf auf den Angriff und richtete einen Appell an die Welt.
Israel hat in Gaza, das es seit 146 Tagen unter Blockade und Angriffen hält und in den Hunger treibt, erneut das Feuer auf Zivilisten eröffnet. In der Nähe des Nabulsi-Kreisverkehrs im Süden Gazas wurde ein Angriff auf Hunderte Palästinenser verübt, die auf humanitäre Hilfe warteten. Bei dem Angriff kamen 112 Menschen ums Leben, 760 wurden verletzt.
TÜRKEI: WIR RUFEN DAZU AUF, DIESE GRAUSAMKEIT ZU STOPPEN
Das Außenministerium der Republik Türkei reagierte scharf auf Israel und richtete einen Appell an die Welt. In der Erklärung des Ministeriums heißt es:
"Israel hat durch die Tötung der Palästinenser auf dem Nabulsi-Platz ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Dass Israel, das die Menschen in Gaza zum Hungertod verurteilt, nun unschuldige Zivilisten in der Warteschlange für Hilfsgüter ins Visier nimmt, ist ein Beweis dafür, dass es darauf abzielt, das palästinensische Volk bewusst und kollektiv auszulöschen. Israel muss seine Militäroperation in Gaza unverzüglich beenden, doch die israelische Regierung besitzt nicht den gesunden Menschenverstand und das Gewissen, um diese Entscheidung zu treffen. Die ganze Welt muss erkennen, dass das Leid in Gaza kurz davor steht, sich in eine Katastrophe zu verwandeln, die globale Auswirkungen weit über die Region hinaus haben wird. In diesem Rahmen rufen wir alle Akteure, die Einfluss auf die israelische Regierung haben, dazu auf, die Grausamkeit in Gaza zu stoppen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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