RTÜK-Vorsitzender Şahin: 'Provokative Sendungen werden nicht geduldet'
Nach der Entscheidung der PKK, die Waffen niederzulegen, äußerte sich der Vorsitzende der Rundfunk- und Fernsehbehörde RTÜK, Ebubekir Şahin, mit Warnungen an die Medien. Şahin erklärte, dass gegen provokative Sendungen, die den gesellschaftlichen Frieden gefährden könnten, administrative und rechtliche Sanktionen verhängt werden. Er betonte: „Das Gewissen unseres Volkes hört nicht auf Provokationen, sondern auf die Wahrheit.“
Der Vorsitzende der Rundfunk- und Fernsehbehörde (RTÜK), Ebubekir Şahin, hat sich nach der Nachricht über die Waffenruhe der Terrororganisation PKK über seinen Social-Media-Account geäußert. In seiner auf der Plattform X (Twitter) veröffentlichten Nachricht hielt Şahin Folgendes fest:
"FÜR EINE ZUKUNFT OHNE TERROR, GEMEINSAM UND ENTSCHLOSSEN!"
"Die Türkei hat mit ihrem tief verwurzelten staatlichen Verstand, ihrer Entschlossenheit und all ihren Kadern einen wichtigen Prozess gegen den Terror geführt. Wir sprechen unseren Dank an alle unsere Staatsmänner und Sicherheitskräfte aus, allen voran unserem Präsidenten, dem MHP-Vorsitzenden Herrn Devlet Bahçeli und dem MİT-Chef Herrn İbrahim Kalın, die diesen Prozess anführen.
Das Ziel einer „terrorfreien Türkei“ ist nicht nur eine Sicherheitspolitik, sondern auch ein Ausdruck der gemeinsamen Verpflichtung zum Recht unseres Volkes, in Frieden und Sicherheit zu leben. Dieses Ziel wird Schritt für Schritt mit Geduld, Klarheit und einer kompromisslosen Haltung umgesetzt."
"ALLE ADMINISTRATIVEN UND RECHTLICHEN SANKTIONEN WERDEN ERFOLGEN"
In der Fortsetzung seiner Nachricht sagte Şahin: "In einer solch sensiblen Zeit ist unsere Gesellschaft durch gemeinsamen Verstand und ein Verantwortungsgefühl zusammengewachsen. Dass jedoch einige Medienorgane versuchen, die Öffentlichkeit mit vorsätzlichen und irreführenden Sendungen, die nichts mit der Realität zu tun haben, in die Irre zu führen, ist ein klares Beispiel für Verantwortungslosigkeit. Diese Sendungen sind ein großes Unrecht gegenüber dem türkischen Volk, das den Frieden umarmt. Zudem bergen sie das Potenzial, unsere gesellschaftliche Einheit zu schädigen.
Der Kampf gegen den Terror ist nicht nur die Verantwortung der Sicherheitsbehörden, sondern auch der Presse, der Zivilgesellschaft und aller unserer Bürger. Unser Staat wird alle notwendigen administrativen und rechtlichen Sanktionen gegen Inhalte, die die journalistische Ethik und die gesellschaftliche Verantwortung missachten, entschlossen umsetzen."
"DAS GEWISSEN UNSERES VOLKES HÖRT NICHT AUF PROVOKATIONEN, SONDERN AUF DIE WAHRHEIT"
Am Ende seines Beitrags machte er mit den Worten aufmerksam: "Das Gewissen unseres Volkes hört nicht auf Provokationen, sondern auf die Wahrheit. Ein journalistisches Verständnis, das zum Frieden, zur Sicherheit und zur gesellschaftlichen Stabilität beiträgt, verdient hingegen jede Anerkennung."
Nachrichtenquelle: 12punto
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