Rubio zur Iran-Erklärung: Verhandlungen könnten noch einige Tage dauern
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Verhandlungen über einen möglichen Vertragstext mit dem Iran andauern, und betonte: „Es wird entweder ein gutes Abkommen geben oder gar keines.“ Rubio unterstrich zudem die lebenswichtige Bedeutung der Offenhaltung der Straße von Hormus.
US-Außenminister Marco Rubio teilte im Rahmen seines Besuchs in Indien in Jaipur gegenüber Journalisten mit, dass der diplomatische Prozess mit dem Iran eine kritische Phase erreicht habe. Rubio erklärte, dass die Fertigstellung der endgültigen Arbeiten am Vertragstext noch einige Tage in Anspruch nehmen könnte, und merkte an, dass die Diplomatie im Schatten der militärischen Spannungen in der Region fortgesetzt werde.
ENTWEDER EIN GUTES ABKOMMEN ODER GAR KEINES
Rubio gab wichtige Signale zum Verlauf der Verhandlungen und betonte, dass der Wunsch von Präsident Donald Trump nach einer Einigung klar sei, jedoch keine Zugeständnisse gemacht würden. Außenminister Rubio, der darauf hinwies, dass intensive gegenseitige Gespräche über bestimmte Formulierungen im Text geführt würden, sagte: „Präsident Trump hat seinen Wunsch deutlich gemacht; letztendlich wird es entweder ein gutes Abkommen geben oder gar keines.“
BOTSCHAFT ZUR STRASSE VON HORMUS UND MILITÄROPERATIONEN
Rubios Äußerungen erfolgten unmittelbar nach neuen Luftangriffen des US-Zentralkommandos (CENTCOM) im Süden Irans, die als „defensiv“ bezeichnet wurden. Rubio ging auf die Operationen ein, bei denen Boote, die Minen legen wollten, sowie Raketenstellungen ins Visier genommen wurden, und wies auf die Bedeutung der Straße von Hormus für den Welthandel hin: „Die Meerengen müssen offen bleiben, sie werden auf die eine oder andere Weise offen bleiben.“ Laut einem Bericht der Zeitung Nikkei, der sich auf Quellen im Nahen Osten stützt, diskutieren die Parteien einen Plan, der vorsieht, die Meerenge innerhalb von 30 Tagen nach einem Abkommen zur Beendigung der Konflikte vollständig für den Verkehr zu öffnen.
AUF DER EINEN SEITE DIPLOMATIE, AUF DER ANDEREN SPANNUNGEN
Es fiel auf, dass die iranische Delegation während der US-Angriffe ihre Kontakte mit dem katarischen Premierminister in Doha fortsetzte. Andererseits gab die Regierung in Teheran bekannt, dass sie unter Einsatz eines neuen Luftverteidigungssystems eine „feindselig“ agierende Drohne (UAV) abgeschossen habe. Während die militärische Aktivität in der Region anhält, richten sich alle Augen auf den Vertragstext, dessen Klärung in den kommenden Tagen erwartet wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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