Russische Botschaft erinnert Türkei an Montreux-Abkommen: Dient den Interessen aller Länder und Staaten
Während die Debatten über das geplante „multinationale NATO-Korpshauptquartier“ in der Türkei anhalten, hat die russische Botschaft eine bemerkenswerte Erklärung zum Montreux-Abkommen veröffentlicht.
Das Verteidigungsministerium hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass im Jahr 2023 im Rahmen des „regionalen NATO-Plans für Südosteuropa“ Arbeiten zur Einrichtung eines „Korpshauptquartiers“ eingeleitet wurden und diese Absicht 2024 gegenüber der NATO erklärt wurde.
Während insbesondere in den sozialen Medien die Behauptung „Am Bosporus wird ein NATO-Stützpunkt errichtet“ weiterhin für Diskussionen sorgt, kam von der russischen Botschaft über deren Social-Media-Kanal eine bemerkenswerte Stellungnahme zum Montreux-Abkommen.
In der betreffenden Erklärung hieß es:
„Als Antwort auf die bei unserer Botschaft eingegangenen Fragen zum Montreux-Abkommen über die Meerengen möchten wir Folgendes mitteilen.
Russland misst dem Montreux-Abkommen große Bedeutung bei und unterstützt nachdrücklich dessen Umsetzung durch alle an den internationalen Beziehungen beteiligten Parteien.
Wir sind davon überzeugt, dass das Abkommen gerade in dieser dramatischen Zeit, die durch die jüngsten Ereignisse im Mittelmeerraum und im Nahen Osten geprägt ist, den Interessen aller Länder und Staaten dient.
In diesem Zusammenhang begrüßen wir die ausgewogene und verantwortungsbewusste Haltung der Türkei.“
Büyükelçiliğimize Montrö Boğazlar Sözleşmesi ile ilgili gelen sorulara cevaben, aşağıdaki hususları bildirmek isteriz.
— RusEmbAnkara (@RusEmbTurkey) April 1, 2026
Rusya, Montrö Sözleşmesi'ne büyük önem vererek uluslararası ilişkilerde yer alan tüm taraflarca uygulanmasını kararlılıkla desteklemektedir.
Sözleşmenin,… pic.twitter.com/ONzuIoT6Bg
Nachrichtenquelle: 12punto
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