Sarıgül wartet diesmal mit den Bürgern in der Schlange
Der CHP-Abgeordnete Mustafa Sarıgül kritisierte die Viehwirtschaftspolitik der Regierung und sagte: "Jeder neue Minister, der kommt, kündigt einen Fahrplan an. Der Minister geht, der Weg endet. Die Bürger sehnen sich weiterhin nach Fleisch."
Der CHP-Abgeordnete für Erzincan, Mustafa Sarıgül, stellte sich in die Schlange für günstiges Fleisch bei der Fleisch- und Milchbehörde (Et ve Süt Kurumu). Dort sprach Sarıgül mit Bürgern aus Erzincan und hörte sich die Probleme der Bevölkerung an.
'WIR HABEN 10 MILLIARDEN DOLLAR FÜR TIERIMPORTE AUSGEGEBEN'
Die Wartenden erzählten Sarıgül, dass sie sich bereits um 05.00 Uhr morgens für ein Kilo Fleisch angestellt hätten. Sarıgül sagte: "Diejenigen, die meine Bürger, meine lieben Menschen aus Erzincan, für 1 Kilo Hackfleisch zu diesen Schlangen verdammen, sind diejenigen, die das Land seit 22 Jahren regieren", und fügte hinzu:
"Die Lösung für dieses Problem ist wirtschaftlicher Nationalismus. Wirtschaftlicher Nationalismus bedeutet, auf der Seite der Produktion statt auf der Seite der Importe zu stehen. Es bedeutet, nicht die Viehzüchter in Brasilien, Australien oder Uruguay zu unterstützen, sondern unsere eigenen Viehzüchter. Wir haben in 10 Jahren 10 Milliarden Dollar für Tierimporte ausgegeben. Hätten wir dieses Geld unseren eigenen Viehzüchtern gegeben, hätten sowohl die Züchter profitiert als auch unsere Bevölkerung müsste sich nicht nach Fleisch sehnen. Die Lösung liegt nicht in Frankreich, die Lösung liegt in Erzincan."
'MIT IMPORTFLEISCH KÖNNEN SIE DIE PREISE NICHT SENKEN'
Mustafa Sarıgül betonte, dass Importe keine Lösung seien: "Wären Importe eine Lösung, wären die Fleischpreise gesunken. Es heißt nicht umsonst: 'Mit getragenem Wasser dreht sich keine Mühle, mit fremdem Kessel kocht kein Essen'. Jeder neue Minister, der kommt, kündigt einen Fahrplan an. Der Minister geht, der Weg endet. Die Bürger sehnen sich weiterhin nach Fleisch. Es braucht keine blumigen Worte. Es reicht, wenn Sie auf die Worte meines Landwirts hören. Er sagt: 'Ohne Muttertier gibt es kein Kalb'. Das bedeutet, die Viehzucht muss gefördert werden. Er sagt: 'Bevor das Futterproblem nicht gelöst ist, kann das Fleischproblem nicht gelöst werden'. Das heißt, ohne die Kosten zu senken und die Produktion zu steigern, können Sie die Preise mit Importfleisch nicht senken", sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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