Scharfe Kritik an der PKK-Öffnungskommission: 'Eine Einladung zur Rache an der Republik'
Bei der 11. Sitzung der von Devlet Bahçeli initiierten „PKK-Öffnungskommission“ kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Während die Mitglieder der DEM-Partei die Sitzung verließen, äußerte sich Hüseyin Özbek unter Verweis auf die Zeit des Waffenstillstands kritisch zu den Ursprüngen heutiger ethnisch-separatistischer Bewegungen.
Die 11. Sitzung der „PKK-Öffnungskommission“, die unter der Führung von Devlet Bahçeli ins Leben gerufen wurde und auch auf höchster Ebene von Präsident Recep Tayyip Erdoğan unterstützt wird, war von heftigen Debatten geprägt. Nachdem die Mitglieder der DEM-Partei die Sitzung aufgrund der Spannungen verlassen hatten, sorgten die Äußerungen einiger Kommissionsmitglieder für große Empörung.
Die Rede von Mehmet Beşir Şimşek, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Union der Gelehrten und Medresen (İttihadul-Ulema), stand aufgrund seiner Nähe zur Hisbullah besonders im Zentrum der Kritik.
Nach diesen Diskussionen erklärte der Autor und Anwalt Hüseyin Özbek gegenüber 12punto, dass die während der Waffenstillstandszeit mit britischer Unterstützung gegründeten Organisationen „Islamische Aufstiegsgesellschaft“ (İslam Yükselme Cemiyeti) und „Kurdistan-Aufstiegsgesellschaft“ (Kürdistan Yükselme Cemiyeti) Parallelen zu den heutigen Entwicklungen aufwiesen.
Özbek äußerte sich wie folgt:
„Die während der Waffenstillstandszeit ins Leben gerufenen, gegen den nationalen Befreiungskampf gerichteten, britisch finanzierten und konzipierten Organisationen ‚Islamische Aufstiegsgesellschaft‘ und ‚Kurdistan-Aufstiegsgesellschaft‘ bilden die geistigen Wurzeln der heutigen ethnisch-separatistischen Strukturen.
Die Einladung dieses ethno-feudalen, religiös motivierten Separatismus in die Kommission – eine Strömung, die selbst während der Waffenstillstandszeit ihre Ziele nicht erreichen konnte, den Befreiungskampf nicht aufzuhalten vermochte und den Weg der Republik nicht blockieren konnte – ist eine bewusste Einladung, um Rache an der Republik zu nehmen. Das ist sehr bedauerlich.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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