Schlag gegen organisierte Kriminalität in 9 Provinzen
Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass bei Operationen, die zwischen dem 19. und 27. März von Polizei- und Gendarmerieeinheiten durchgeführt wurden, 9 separate organisierte kriminelle Gruppen zerschlagen und 142 Verdächtige, darunter die Anführer, festgenommen wurden. Infolge der Operationen wurden 86 Personen inhaftiert.
Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass bei gleichzeitigen Operationen, die zwischen dem 19. und 27. März 2025 von Gendarmerie- und Polizeieinheiten durchgeführt wurden, 9 separate organisierte kriminelle Gruppen zerschlagen wurden. Im Rahmen der Operationen wurden 142 Verdächtige festgenommen, 86 davon inhaftiert und gegen 19 weitere wurden gerichtliche Kontrollmaßnahmen verhängt. Die Verfahren gegen die übrigen Verdächtigen dauern an.
OPERATIONEN GEGEN 9 GRUPPEN IN 9 PROVINZEN
Laut Yerlikayas Erklärung in den sozialen Medien wurden die Operationen in Istanbul, Mersin, Kütahya, Balıkesir (2 separate Operationen), Adana, Sakarya, Antalya und Kahramanmaraş durchgeführt.
Bei den von der Gendarmerie durchgeführten Operationen wurden folgende Gruppen ins Visier genommen:
In Kahramanmaraş unter der Führung von H.Ö.,
in Adana unter der Führung von B.P.,
in Sakarya unter der Führung von B.İ.,
in Balıkesir unter der Führung von K.C.Ş.,
in Antalya unter der Führung von M.K.
Bei den von der Polizei durchgeführten Operationen wurden folgende Gruppen ins Visier genommen:
In Istanbul unter der Führung von B.G. (im Ausland inhaftiert),
in Mersin unter der Führung von M.K. (im Ausland flüchtig),
in Kütahya unter der Führung von Ç.M.,
in Balıkesir unter der Führung von Y.U.
ANFÜHRER FESTGENOMMEN
Es wurde berichtet, dass sich unter den Festgenommenen auch die Anführer der Organisationen namens Ç.M., Y.U., H.Ö., K.C.Ş., B.P., B.İ. und M.K. befinden. Die Operationen wurden unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaften, der Generaldirektion für Sicherheit, der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisierter Kriminalität (KOM) sowie des Generalkommandos der Gendarmerie durchgeführt.
Verfahren wegen zahlreicher Straftaten eingeleitet
Gegen die festgenommenen Verdächtigen wurden Ermittlungen wegen folgender Vorwürfe eingeleitet:
Bildung einer kriminellen Vereinigung,
Herstellung und Handel mit Betäubungsmitteln,
Verstoß gegen das Waffengesetz Nr. 6136,
Qualifizierte Erpressung,
Versuchter vorsätzlicher Mord,
Bedrohung mit Waffen,
Geldwäsche aus Straftaten,
Vorsätzliche Gefährdung der allgemeinen Sicherheit,
Waffen- und Munitionsschmuggel,
Sachbeschädigung,
Wucher.
BEI DEN OPERATIONEN SICHERGESTELLTES MATERIAL
Während der Operationen wurden zudem zahlreiche Waffen, Betäubungsmittel und Schmuggelware sichergestellt. Dazu gehörten:
18 nicht registrierte Pistolen,
21 nicht registrierte Jagdgewehre,
1 Langwaffe vom Typ AK-47,
verschiedene Mengen an Betäubungsmitteln,
2 Feinwaagen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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