Schockierender Vorfall in Istanbul-Beşiktaş: Mutter verbrennt ihr Baby und wirft es in den Müll! Haftbefehl beantragt
In Istanbul-Beşiktaş hat sich ein erschütternder Vorfall ereignet. Neben einem Müllcontainer wurde die Leiche eines Babys gefunden, das Verbrennungen und Schnittwunden aufwies. Die Mutter des Kindes wurde festgenommen; die Staatsanwaltschaft hat ihre Inhaftierung beantragt.
In Ortaköy, einem Stadtteil von Beşiktaş, entdeckten städtische Reinigungskräfte in der Çevirmeci Caddesi neben einem Müllcontainer die Leiche eines Babys. Die Polizei wurde umgehend verständigt. Die vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte stellten fest, dass es sich um ein Neugeborenes handelte, dessen Nabelschnur durchtrennt worden war und das Verbrennungen sowie Schnittwunden am Körper aufwies.
MUTTER FESTGENOMMEN
Nach polizeilichen Ermittlungen wurde die 39-jährige Elif A., die als Mutter des Kindes identifiziert wurde, festgenommen. In ihrer Aussage bei der Polizei gab die Verdächtige an, sie habe ihre Schwangerschaft zu spät bemerkt und daher keine Möglichkeit mehr zur Abtreibung gehabt. Sie schilderte, dass sie das Kind allein zu Hause zur Welt gebracht, die Nabelschnur mit einer Schere durchtrennt und das Baby anschließend in einen Müllbeutel gelegt und neben dem Container abgestellt habe.
„ICH BIN ZUM TATORT ZURÜCKGEKEHRT“
Elif A. räumte in ihrer Aussage zudem ein, dass sie nach der Geburt einkaufen gegangen sei und anschließend erneut an der Stelle vorbeigekommen sei, an der sie das Baby abgelegt hatte.
VERGANGENHEIT KOMMT ANS LICHT
Es wurde bekannt, dass Elif A. sich im Mai von ihrem Ehemann scheiden ließ und drei weitere Kinder hat. Das verstorbene Baby stammte aus einer Beziehung mit einem Mann, mit dem sie nach religiösem Ritus zusammenlebte. Die Leiche des als weiblich identifizierten Babys wurde zur Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin (Adli Tıp Kurumu) überführt.
ÜBERSTELLUNG WEGEN „VORSÄTZLICHER TÖTUNG EINES VERWANDTEN ERSTEN GRADES“
Nach ihrem Verhör durch die Mordkommission wurde Elif A. wegen des Vorwurfs der „vorsätzlichen Tötung eines Verwandten ersten Grades“ dem Haftrichter vorgeführt. Wie die Ekol-Reporterin Dilek Yaman Demir berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die Inhaftierung der verdächtigen Mutter beantragt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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