Schreckliche Details im Mordfall Kübra Yapıcı
Die Mörder der in Burdur brutal ermordeten Kübra Yapıcı versuchten, ihren Social-Media-Account nach der Tat als aktiv erscheinen zu lassen. Während die Details der Ermittlungen ans Licht kamen, wurde festgestellt, dass die Tat geplant war.
Yunus Yapıcı, der im Bezirk Serik in Antalya lebt, hatte seit der Nacht des 30. April um 02.00 Uhr kein Lebenszeichen mehr von seiner 30-jährigen Tochter Kübra Yapıcı erhalten.
Da das Telefon nicht erreichbar war, meldete die besorgte Familie den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft und erstattete eine Vermisstenanzeige. Bei den polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass die junge Frau um 03.30 Uhr in einem Café in Kepez zusammen mit zwei Männern gesehen wurde und das Lokal um 04.45 Uhr gemeinsam mit diesen Personen verließ. Dank der Kameraaufzeichnungen konnte ermittelt werden, dass sich die Verdächtigen gegenseitig mit „Ata“ und „Umut“ ansprachen.
DER MORDHERGANG UND DIE GESTÄNDNISSE
Im Verlauf der Ermittlungen nannte der Vater, Yunus Yapıcı, der Polizei die Namen Ata Berk Sezen und İlyas Umut Dalğar. Die Polizei nahm İlyas Umut Dalğar fest. Dalğar behauptete zunächst, er habe Kübra Yapıcı vor einem Supermarkt abgesetzt, doch es wurde festgestellt, dass der Markt zu dem von ihm genannten Zeitpunkt geschlossen war. Daraufhin sah sich Dalğar, der widersprüchliche Aussagen gemacht hatte, gezwungen, die Wahrheit zu gestehen.

DER SCHRECKLICHE PLAN
In seiner Aussage gab Dalğar an, dass sie die junge Frau aufgrund einer Geldforderung von Ata Berk Sezen in ein Waldgebiet in Burdur gebracht hätten, wo Sezen Kübra Yapıcı im Schlaf in den Kopf geschossen habe. Nach der Tat wurde die Leiche im Wald vergraben, später wieder ausgegraben und mit Benzin verbrannt. Ein Teil der Leichenteile soll in den Korkuteli-Staudamm geworfen worden sein. Der Verdächtige schilderte detailliert, wie sie die Leichenteile mit einer Schaufel zusammengetragen, in Säcke gefüllt und diese in den Staudamm geworfen hätten.
Bei der Untersuchung des Tatorts stießen die Einsatzkräfte auf die verbrannten Überreste der Leiche und deckten auf, dass die Verdächtigen auch einige Gegenstände zum Tatort gebracht hatten, um Spuren zu beseitigen. Während Ata Berk Sezen in Istanbul gefasst wurde, wurden beide Verdächtige im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Burdur geführten Ermittlungen inhaftiert. Angehörige behaupteten, dass der Social-Media-Account von Kübra Yapıcı seit ihrem Verschwinden aktiv gehalten wurde und es bei einigen Beiträgen Likes und Aktivitäten gegeben habe. Diese Informationen wurden ebenfalls an die Polizei weitergeleitet.

Nach Sucharbeiten am Ufer des Korkuteli-Staudamms wurden Leichenteile gefunden, bei denen es sich vermutlich um die der jungen Frau handelt; sie wurden zur rechtsmedizinischen Untersuchung geschickt. Die Mordverdächtigen İlyas Umut Dalğar und Ata Berk Sezen wurden vom zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überführt. Die Tatwaffe wurde in Ağlasun sichergestellt und einer kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen.
Während die Hintergründe dieses brutalen Verbrechens weiter erforscht werden, wurde berichtet, dass die Anwohner der Region eine baldige Gerechtigkeit fordern. Die Ermittlungen werden umfassend fortgesetzt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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