Schülerinnen missbraucht: Person mit 12 Vorstrafen wurde eingestellt
Die Nachricht, dass gegen Hakan Kabak, der als Sicherheitsmitarbeiter an einem Gymnasium in Avcılar, Istanbul, arbeitete, wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs an fünf 15-jährigen Mädchen Anklage erhoben wurde, hatte für Aufsehen gesorgt. Der CHP-Abgeordnete für Ankara, Deniz Demir, hatte den Fall des privaten Sicherheitsmitarbeiters, der trotz 12 Vorstrafen an einem Gymnasium in Avcılar eingestellt worden war, vor das Parlament gebracht. Auf die schriftliche Anfrage des CHP-Abgeordneten Demir kam nun eine Antwort vom Bildungsminister.
Der Abgeordnete für Ankara, Deniz Demir, teilte die erhaltene Antwort mit der Öffentlichkeit und äußerte sich wie folgt:
DAS POLIZEILICHE FÜHRUNGSZEUGNIS, DAS DER SICHERHEITSMITARBEITER DER EINRICHTUNG VORLEGTE, WAR SAUBER
„Wir haben den Herrn Minister zu diesem Skandal befragt. Das Ministerium antwortete: ‚...im polizeilichen Führungszeugnis der genannten Person, das der Einrichtung vorgelegt wurde, steht der Vermerk: „Die oben mit Identitätsdaten aufgeführte Person hat keinen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis“.‘ Diese Antwort ist ein Skandal. Im polizeilichen Führungszeugnis von Hakan Kabak, das dem Gericht vorgelegt wurde, sind 12 verschiedene Straftaten verzeichnet. Wie kann es sein, dass das Ministerium nichts von diesen Straftaten weiß? Werden die Dokumente, die bei Einrichtungen eingereicht werden, nicht daraufhin überprüft, ob sie echt sind oder ob sie manipuliert wurden? Wurden all diese Straftaten erst nach der Einstellung begangen? Dies zeigt auch, dass unsere Kinder einer massiven Sicherheitslücke ausgesetzt sind.“
SORGEN SIE FÜR SICHERHEIT AN DEN SCHULEN, STATT DIE LEHRER ZU QUÄLEN
„Es ist inakzeptabel, dass an Schulen, denen wir unsere Kinder anvertrauen, derart leichtfertige Einstellungen vorgenommen werden. Unsere Lehrer, die Sicherheitsüberprüfungen durchlaufen haben und deren fachliche Ausbildung sowie pädagogische Qualifikationen zertifiziert sind, müssen sich mit dem Übel der Vorstellungsgespräche herumschlagen. Minister Tekin tritt öffentlich auf und verteidigt überall diese Gespräche mit der Aussage: ‚Ich muss die Lehrer, die ich einstelle, sehen.‘ Wenn Ihnen die Sicherheit der Kinder so sehr am Herzen liegt, was ist dann mit dieser Schande? Herr Minister, sorgen Sie erst einmal für Sicherheit an den Schulen, anstatt die Lehrer zu quälen!“
Nachrichtenquelle: 12punto
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