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Schusswechsel zwischen Gendarmerie und Verdächtigen bei Drogenrazzia

Bei einer Drogenrazzia in Bahçelievler kam es zu einem bewaffneten Zusammenstoß zwischen Verdächtigen und Gendarmerieeinheiten, bei dem zwei Gendarmeriebeamte verletzt wurden. Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Justizminister Akın Gürlek äußerte sich zu dem Vorfall.

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Schusswechsel zwischen Gendarmerie und Verdächtigen bei Drogenrazzia

Im Stadtteil Bahçelievler in Istanbul, genauer in der Metin Sokak, kam es in den Abendstunden zu einem größeren Einsatz. Nach einer längeren, geplanten Überwachung durch das Gendarmeriekommando des Bezirks Eyüpsultan wurde festgestellt, dass drei Personen mit Drogen handelten. Als die Ermittlungseinheiten der Gendarmerie (JASAT) eingreifen wollten, zogen die Verdächtigen ihre Waffen und eröffneten das Feuer auf die Sicherheitskräfte. Bei dem Schusswechsel wurden zwei Gendarmeriebeamte verletzt.

Die drei Verdächtigen versuchten vom Tatort zu fliehen und rasten mit einem Fahrzeug mit dem Kennzeichen 34 PT 598 davon. Das von der Gendarmerie verfolgte Fahrzeug verunglückte in der Kıbrıs Caddesi im Bezirk Bağcılar. Nach dem Unfall wurden die Verdächtigen H.K. (17) und O.I. von Einheiten der Polizeidirektion des Bezirks Bağcılar festgenommen. Eine großangelegte Fahndung nach dem dritten Verdächtigen wurde eingeleitet.

Gegen die festgenommenen Tatverdächtigen wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy ein Ermittlungsverfahren wegen "Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte", "Verstoßes gegen das Waffengesetz Nr. 6136" und "versuchten vorsätzlichen Mordes" eingeleitet.

STELLUNGNAHME DES JUSTIZMINISTERS ZUR OPERATION

Justizminister Akın Gürlek gab über seine Social-Media-Kanäle eine Erklärung zu dem Vorfall ab und äußerte sich wie folgt:

"Dass während einer Operation zur Drogenbekämpfung in Istanbul das Feuer auf unsere heldenhafte Gendarmerie eröffnet wurde, ist ein offener Angriff auf den entschlossenen Kampf unseres Staates, den wir im Rahmen des Rechts führen. Diejenigen, die Waffen gegen Beamte im Dienst richten, werden sich vor der Justiz verantworten müssen; die Ruhe und Sicherheit unserer Bürger wird unter allen Umständen entschlossen geschützt. Unser Kampf gegen Drogen, bewaffnete kriminelle Organisationen und jede Art von dunklen Strukturen, die es auf unsere Jugend abgesehen haben, wird ununterbrochen und kompromisslos fortgesetzt. Bei dieser Gelegenheit wünsche ich unserem verletzten Gendarmerie-Unteroffizier eine baldige Genesung und gratuliere unserer Gendarmerie und den JASAT-Einheiten von Herzen für ihren Mut und ihre Aufopferung."

Die Operation zur Ergreifung der Verdächtigen sowie das Gerichtsverfahren dauern an.


Nachrichtenquelle: 12punto