Sorge um das 'Recht auf Hoffnung' in der AKP: Der Plan ist aufgedeckt!
Es wird erwartet, dass die AKP die politische Verantwortung für die gesetzlichen Regelungen zu den Themen „Strafvollzug und Recht auf Hoffnung“, die in der Öffentlichkeit auf großen Widerstand stoßen, auch auf die Oppositionsparteien abwälzen will.
Während die Kommission, die im Rahmen des neuen Öffnungsprozesses – von der Regierung als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichnet und von MHP-Chef Devlet Bahçeli initiiert – in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingerichtet wurde, ihre Arbeit fortsetzt, sind auch die Diskussionen über den Strafvollzug und das „Recht auf Hoffnung“ in den Fokus gerückt.
Wie Sözcü berichtet, möchte die AKP für die besagten Regelungen nicht allein die Verantwortung tragen. Es bleibt unklar, welche Parteien ihre Unterschrift unter die Regelungen setzen werden, die in der „Kommission für ein terrorfreies Türkiye“ zur Sprache kamen und in der Öffentlichkeit als „Amnestie für Öcalan und PKK-Mitglieder“ interpretiert werden. Die Regierung versucht, die Opposition in den Prozess einzubeziehen, um nicht mit dem Vorwurf konfrontiert zu werden, „den Mörder von 50.000 Menschen freigelassen zu haben“.
KOMMISSION SOLL ALS ADRESSAT DIENEN
Während die AKP vorschlägt, den Prozess mit einem „vereinfachten Strafvollzugspaket“ zu führen, argumentiert die MHP, dass das Strafvollzugsgesetz grundlegend neu geschrieben werden müsse. Auch Optionen für eine gestaffelte Amnestie liegen auf dem Tisch. Hinter den Kulissen der Regierung zeichnet sich ab, dass anstatt eines direkten Gesetzesvorschlags im Parlament der Rahmen in der „Öffnungskommission“ festgelegt werden soll.
AMNESTIE- UND STRAFMINDERUNGSOPTIONEN AUF DEM TISCH
In der 13. Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie der TBMM wurde die Zukunft der Organisationsmitglieder im Zusammenhang mit dem Prozess der Waffenabgabe diskutiert. Unter den erörterten Themen fielen insbesondere Formeln für eine gestaffelte Amnestie und Strafminderungen auf. Da die Regierung jedoch Schwierigkeiten hat, für diese Punkte öffentliche Unterstützung zu finden, zielt sie darauf ab, die Verantwortung durch die Einholung der Unterschriften aller Parteien zu teilen.
Andererseits wird erklärt, dass das 11. Justizpaket, dessen Einreichung im Parlament für nächste Woche geplant ist, unabhängig von der Strafvollzugsregelung sein wird und keine Bestimmungen bezüglich einer Amnestie enthalten soll.
Nachrichtenquelle: 12punto
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