Stellungnahme der AKP zur Pfändung bei CHP-geführten Kommunen
Die AKP hat sich zur Einleitung von Pfändungsmaßnahmen durch das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit gegen sechs von der CHP geführte Kommunen geäußert. Der AKP-Abgeordnete für Elazığ, Ejder Açıkkapı, erklärte: „Das Ministerium zeigt bereits eine positive Haltung gegenüber unseren Kommunen, die den Weg der Einigung suchen.“
Nachdem das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit infolge der „Aufräum“-Anweisung von Präsident Erdoğan Pfändungsmaßnahmen gegen sechs von der CHP geführte Kommunen eingeleitet hat, kam nun eine Stellungnahme der AKP.
Der AKP-Abgeordnete für Elazığ, Ejder Açıkkapı, sagte bei einer Pressekonferenz im türkischen Parlament: „Unserem Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit wurden wiederholt Gesprächsangebote an die Kommunen mit SGK-Schulden übermittelt. Es wurde gefordert, dass die Kommunen den Willen zeigen, ihre Schulden zu begleichen. Doch leider haben sich viele Kommunen der Republikanischen Volkspartei (CHP) geweigert, diese Schulden zu zahlen. Sie haben nicht nur nicht gezahlt, sondern sich nicht einmal mit unserem Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit zusammengesetzt, um dieses Thema zu erörtern“, so Açıkkapı.
Der AKP-Politiker Ejder Açıkkapı führte weiter aus:
„Kommunen, die auf diesen positiven Ansatz nicht reagieren, werden – egal ob sie von der Republikanischen Volkspartei oder der AK-Partei geführt werden – in Zukunft natürlich mit dieser Situation konfrontiert sein; dies wird nicht nur auf die Republikanische Volkspartei beschränkt bleiben. Jede Kommune, die vom Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit eingeladen wurde oder keine positive Haltung zur Begleichung ihrer Schulden zeigt, wird natürlich mit dieser Situation konfrontiert werden.“
Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit hatte nach der „Aufräum“-Anweisung des AKP-Präsidenten Erdoğan aufgrund von Schulden bei der Sozialversicherungsanstalt (SGK) Pfändungen gegen die Stadtverwaltungen von Adana, Ankara, Istanbul, İzmir, Mersin sowie die Gemeinde Şişli eingeleitet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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