Strafe für Fast-Food-Kette, die Mutter und Tochter den Zutritt verweigerte
Der Vorwurf, dass eine Mutter und ihre Tochter in einer Fast-Food-Filiale in Tarabya, Sarıyer, nicht eingelassen wurden, sorgte in den sozialen Medien für Empörung. Das Handelsministerium leitete eine Untersuchung ein und verhängte eine Strafe gegen den Betrieb.
Ein Vorfall, der sich in einem Restaurant einer internationalen Fast-Food-Kette in Tarabya im Istanbuler Stadtteil Sarıyer ereignet haben soll, hat in den sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt. Behauptungen zufolge wurde einer Mutter und ihrer Tochter der Zutritt zum Restaurant verweigert, da ihre wirtschaftliche Lage als unzureichend eingestuft wurde.
In einem Beitrag in den sozialen Medien vom 2. Mai 2026 wurde berichtet, dass ein anderer Kunde eine Bestellung am Automaten aufgegeben und den Beleg an die Mutter und das Kind übergeben habe. In dem Beitrag wurde behauptet, dass die Mitarbeiter des Restaurants erklärt hätten: „Sie können nicht im Restaurant essen, wir können es aber zum Mitnehmen einpacken.“
Den Angaben zufolge wurde der Vorfall dem Restaurantleiter gemeldet, woraufhin dieser geantwortet haben soll: „Wir haben unsere Regeln, wir können nicht jeden hier reinlassen.“ Nachdem andere Kunden ihren Unmut geäußert hatten, sei die Familie zwar bedient worden, der Manager habe sich jedoch nicht entschuldigt.
MINISTERIUM LEITETE UNTERSUCHUNG EIN
Nachdem das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt war, veröffentlichte das Handelsministerium eine Erklärung über seinen offiziellen Account. Darin wurde mitgeteilt, dass gegen das betreffende Restaurant eine verwaltungsrechtliche Sanktion verhängt wurde.
Es wurde erklärt, dass Teams des Ministeriums noch am selben Tag nach dem Beitrag eine Kontrolle im Restaurant durchgeführt hätten, bei der Verstöße gegen die Vorschriften festgestellt wurden, was zu einem Bußgeld gegen den Betrieb führte. Zudem wurde der Vorfall als „unlautere Geschäftspraktik“ protokolliert und an den Werberat (Reklam Kurulu) weitergeleitet.
ERKLÄRUNG DES MINISTERIUMS: BETRIEB WURDE BESTRAFT
In der Mitteilung des Ministeriums hieß es:
„Das in diesem Beitrag beschriebene Szenario ist in keiner Weise akzeptabel. Kein Kind und keine Mutter darf mit der Begründung ‚Du kannst hier nicht sitzen‘ aus einem Lokal ausgeschlossen werden. Ein solches Verhalten ist nicht nur gewissensmäßig inakzeptabel, sondern steht auch nicht im Einklang mit der Geschäftsethik und den Gesetzen.“
In der Fortsetzung der Erklärung hieß es: „Wir werden weiterhin entschlossen daran arbeiten, die kommerziellen Rechte unserer Bürger zu schützen, kommerzielle Gerechtigkeit zu etablieren und uns gegen solche Praktiken zu stellen, die das Gewissen verletzen.“
Das in diesem Beitrag beschriebene Szenario ist in keiner Weise akzeptabel.
— T.C. Ticaret Bakanlığı (@ticaret) 5. Mai 2026
Kein Kind und keine Mutter darf mit der Begründung „Du kannst hier nicht sitzen“ aus einem Lokal ausgeschlossen werden.
Ein solches Verhalten ist nicht nur gewissensmäßig inakzeptabel, sondern steht auch nicht im Einklang mit der Geschäftsethik und den Gesetzen.
Das Thema liegt beim Handelsministerium… https://t.co/2zmKqsA1hG
Nachrichtenquelle: 12punto
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