Todeszahl nach Angriffen auf Synagoge und Kirchen in Russland auf 21 gestiegen
Mawsum Ragimow, Verwaltungschef der zur Russischen Föderation gehörenden autonomen Republik Dagestan, teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer nach den bewaffneten Angriffen in den Städten Machatschkala und Derbent auf 21 gestiegen ist.
Ragimow teilte über seinen Telegram-Kanal folgende Informationen zu den Angriffen vom 23. Juni mit, bei denen ein Polizeiposten, eine Synagoge und zwei Kirchen in den Städten Machatschkala und Derbent ins Visier genommen wurden:
"In dieser Nacht ist ein weiterer junger Polizist verstorben. Er hatte keine Angst davor, sich im Kampf gegen die Terrorgefahr schützend vor seine Angehörigen und sein Land zu stellen. Seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden spreche ich mein tiefstes Beileid aus."
WAS WAR PASSIERT?
Das russische Innenministerium hatte am 23. Juni gemeldet, dass unbekannte bewaffnete Personen in den Städten Machatschkala und Derbent Angriffe verübt hätten.
Bei den Angriffen, bei denen ein Polizeiposten, eine Synagoge und zwei Kirchen angegriffen wurden, kamen nach ersten Angaben 20 Menschen ums Leben – darunter 15 Polizisten und 5 Zivilisten; zudem wurden 5 Angreifer getötet.
In einigen Berichten der russischen Presse wurde behauptet, dass zwei der Angreifer Söhne von Magomed Omarow, dem Verwaltungschef des Bezirks Sergokalinski in Dagestan, seien. Es heißt, dass Omarow nach dem Angriff festgenommen und seines Amtes enthoben wurde.
Nachrichtenquelle: AA
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