Türkischer Öltanker im Schwarzen Meer getroffen! Erste Stellungnahme von Minister Uraloğlu
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdülkadir Uraloğlu äußerte sich zu dem Vorfall mit dem türkischen Öltanker, der in der vergangenen Nacht im Schwarzen Meer explodierte: „Was wir im Moment mit Sicherheit sagen können, ist, dass es sich um eine externe Explosion handelt, insbesondere um einen gezielten Angriff auf den Maschinenraum, um das Schiff manövrierunfähig zu machen.“
Auf das unter fremder Flagge fahrende und von türkischer Seite betriebene Ölschiff, das früher den Namen Beşiktaş Dardanelles trug und nun Altura heißt, wurde in der vergangenen Nacht gegen 00.30 Uhr während seiner Fahrt von Russland nach Liverpool in einer Entfernung von 14 Seemeilen zum Bosporus ein Angriff verübt. Nach der Explosion im Maschinenraum des Schiffes wurden die Rettungsschiffe Kurtarma-11 und Kurtarma-12 der Generaldirektion für Küstensicherheit sowie Schnellboote und Teams der Kıyı Emniyeti-5 zum Einsatzort entsandt. Die 27 türkischen Besatzungsmitglieder an Bord konnten unverletzt gerettet werden.

Nach dem Notruf des Tankers wurden Teams der Generaldirektion für Küstensicherheit und der Küstenwache in das Gebiet geschickt. Zudem wurde das für Notfalleinsätze genutzte Schiff Nene Hatun zum Ort des Geschehens beordert.
Nach dem Angriff wurden die Tonaufnahmen des Notrufs vom Schiff bekannt. In den Aufzeichnungen wurde mitgeteilt, dass kein Besatzungsmitglied verletzt wurde, das Schiff jedoch Wasser aufnehme und dringend Hilfe benötigt werde.
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdülkadir Uraloğlu äußerte sich in einer Fernsehsendung zu dem Schiff, bei dem es in der vergangenen Nacht im Schwarzen Meer zu einer Explosion gekommen war.
Uraloğlu betonte, dass es sich bei der Explosion um einen externen und gezielten Angriff handelte, und erklärte:
„Nach Mitternacht kam es im Maschinenraum eines unter fremder Flagge fahrenden und türkisch betriebenen Schiffes, das in Russland Rohöl geladen hatte, zu einer Explosion. Nachdem die Meldung bei unserer zentralen Notfall-Such- und Rettungsleitstelle eingegangen war, wurden Einheiten der Küstensicherheit und der Küstenwache dorthin entsandt. Wir gehen davon aus, dass bei der Explosion gezielt der Maschinenraum ins Visier genommen wurde; dies könnte durch ein unbemanntes Überwasserfahrzeug geschehen sein. Es handelt sich nicht um einen Drohnenangriff. Unsere technischen Teams sind derzeit auf dem Weg dorthin und werden in den kommenden Stunden detaillierte Untersuchungen durchführen. Was wir im Moment mit Sicherheit sagen können, ist, dass es sich um eine externe Explosion handelt. Es war ein gezielter Angriff auf den Maschinenraum, um das Schiff manövrierunfähig zu machen. Da es sich um ein Ölschiff handelt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Angriff aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges erfolgte. Die gesamte Besatzung ist türkisch und es gibt keine Verletzungen oder gesundheitlichen Probleme. Wir haben alle notwendigen Einheiten zum Einsatzort geschickt und verfolgen die Lage.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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