UN-Sicherheitsrat nimmt Gaza-Resolution an
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN-Sicherheitsrat) hat einen Resolutionsentwurf angenommen, der eine „dringende und verlängerte Feuerpause“ in den Kämpfen im Gazastreifen fordert.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN-Sicherheitsrat) hat zum fünften Mal über einen Resolutionsentwurf zur humanitären Lage in der Stadt abgestimmt, nachdem zuvor andere Entwürfe seit Beginn der israelischen Angriffe auf Gaza am 7. Oktober mit einem Veto blockiert worden waren.
Der Entwurf wurde vom 15 Mitglieder zählenden Rat angenommen.
In dem von Malta eingebrachten Resolutionsentwurf wird anstelle eines humanitären Waffenstillstands eine „humanitäre Feuerpause“ gefordert sowie die Einrichtung von Korridoren im Gazastreifen im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht verlangt.
VIERMAL MIT VETO BLOCKIERT
Der UN-Sicherheitsrat hatte sich nach dem 7. Oktober bereits mit vier Resolutionsentwürfen zur humanitären Lage in Gaza befasst.
Zunächst stimmten die USA, Großbritannien, Frankreich und Japan gegen den von Russland am 17. Oktober eingebrachten Entwurf, der einen „humanitären Waffenstillstand“ forderte. Danach wurde der von Brasilien eingebrachte Entwurf, der eine „Feuerpause“ verlangte, am 18. Oktober von den USA mit einem Veto blockiert.
Anschließend wurde am 26. Oktober ein US-Entwurf, der das „Recht der Länder auf Selbstverteidigung“ betonte, von Russland und China abgelehnt, während am selben Tag ein russischer Entwurf, der einen humanitären Waffenstillstand forderte, von den USA und Großbritannien mit einem Veto belegt wurde.
Obwohl die Resolutionsentwürfe nicht verabschiedet wurden, stimmten in der UN-Generalversammlung mit ihren 193 Mitgliedern 121 Länder für einen Entwurf, der einen humanitären Waffenstillstand in Gaza forderte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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