Unterstützung für den Öffnungsprozess von Galatasaray
Der Präsident des Galatasaray-Clubs, Dursun Özbek, erklärte, dass sie einen Beitrag zum Öffnungsprozess in der Türkei leisten werden und kündigte die Eröffnung von Sportschulen in verschiedenen Regionen Anatoliens an.
Der Präsident des Galatasaray-Clubs, Dursun Özbek, gab bekannt, dass sie den als „İmralı-Prozess“ bekannten Öffnungsprozess unterstützen. Özbek betonte die verbindende Kraft des Sports als eine der größten zivilgesellschaftlichen Organisationen der Türkei und hielt fest:
„Um zum Friedensprozess beizutragen, werden wir als eine der größten zivilgesellschaftlichen Organisationen der Türkei unsere Verantwortung außerhalb des Spielfelds ebenso wahrnehmen wie unsere Erfolge auf dem Platz. Wir werden in Anatolien, in Hakkari und in Cizre Sportschulen eröffnen, um die Entwicklung von Jugendlichen und Kindern zu unterstützen.“
FINANZIELLE LAGE DES CLUBS BEWERTET
Nach der Eröffnung der Galatasaray-Bildungs- und Sportanlage äußerte sich Özbek zu den Daten über die finanzielle Struktur des Clubs.
Im Gespräch mit Şehriban Kıraç von der Zeitung Nefes sagte Özbek, dass Galatasaray zum 31. Mai 2025 „schuldenfrei“ sei. „Wir haben weder Schulden bei Spielern, Lieferanten, Sportlern, dem Finanzamt noch bei Banken. Diese Saison läuft aus eigener Kraft. Die Sponsoring-Einnahmen und Stadionerlöse von Galatasaray sind äußerst hoch“, sagte er.
„WIR HABEN EINE GESAMTVERBINDLICHKEIT VON 341 MILLIONEN EURO“
Özbek erklärte, dass der Club zwar eine Gesamtverbindlichkeit von 341 Millionen Euro habe, dem jedoch ein starkes Ertragspotenzial gegenüberstehe.
„Zum 31. Mai haben wir Verbindlichkeiten in Höhe von 341 Millionen Euro. Aber dem stehen unsere potenziellen zukünftigen Einnahmen gegenüber. Unsere Werte, die wir in der Hand halten, sind unsere Spieler: Osimhen, Icardi, Uğurcan, İlkay... Das alles sind unsere Anlagevermögenswerte“, sagte er.
„WIR SIND EINER VON DREI CLUBS MIT POSITIVEM EIGENKAPITAL“
Özbek betonte, dass das Eigenkapital von Galatasaray positiv sei und der Club mit einem Kapital von 13,5 Milliarden Lira über eine der stärksten Finanzstrukturen in der Türkei verfüge.
Unter Bezugnahme auf die regelmäßigen Einnahmequellen des Clubs erklärte Özbek, dass Spieltagseinnahmen, Sponsoringverträge und die aus der UEFA erzielten Rechte den Cashflow stützten.
Özbek gab bekannt, dass im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden TL durch den Merchandising-Bereich erzielt wurden und in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein Gewinn von 1,6 Milliarden TL erwirtschaftet wurde. „Etwa 30 bis 35 Prozent der Einnahmen stammen aus dem Merchandising. Natürlich muss man hier neben dem Umsatz auch die Rentabilität bewerten“, sagte er.
ERKLÄRUNG ZU RIVA, FLORYA UND KEMERBURGAZ
Özbek erklärte, dass auch Immobilien- und Digitalinvestitionen zur Finanzbilanz beitragen, und betonte, dass die Projekte in Riva, Florya, Mecidiyeköy und Kemerburgaz eine wichtige Rolle im langfristigen Wachstumsplan des Clubs spielen.
Darüber hinaus betonte Özbek, dass der Sport eine gesellschaftliche Aufgabe habe: „Wir tätigen Investitionen und kämpfen sportlich. Aber der Erfolg, den wir erzielen, macht die türkischen Menschen glücklich, wirtschaftliche Schwierigkeiten werden in diesem Moment vergessen. Fußball hat eine gesellschaftlich verbindende Eigenschaft, und das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“, sagte er.
„UNTERSTÜTZUNG FÜR DEN İMRALI-PROZESS“
Abschließend bekräftigte Özbek seine Einschätzung zum İmralı-Prozess und erklärte, dass der Club nicht nur eine sportliche, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehme.
Mit der Aussage „Um zum Friedensprozess beizutragen, werden wir als eine der größten zivilgesellschaftlichen Organisationen der Türkei unsere Verantwortung außerhalb des Spielfelds ebenso wahrnehmen wie unsere Erfolge auf dem Platz“ hob er die Rolle des Sports für den gesellschaftlichen Frieden hervor.
Nachrichtenquelle: 12punto
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