Urteil im Vaterschaftsprozess gegen İYİ-Partei-Politiker
Im Fall um ein Baby, das aus einer angeblichen Affäre des ehemaligen İYİ-Partei-Provinzvorsitzenden von Antalya, Mehmet Başaran, mit einer 34 Jahre jüngeren Frau hervorgegangen sein soll, gibt es eine neue Entwicklung. Das Gericht hat der Klage gegen Başaran stattgegeben, nachdem ein DNA-Test mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent seine Vaterschaft bestätigt hatte.
Nach dem Bericht der Gerichtsmedizin hat das 4. Familiengericht von Antalya mit seinem begründeten Urteil den Schlusspunkt unter den Fall des Babys gesetzt, das aus einer angeblichen „verbotenen Affäre“ des ehemaligen İYİ-Partei-Provinzvorsitzenden von Antalya, Mehmet Başaran, mit einer 34 Jahre jüngeren Frau stammen soll. Während durch einen DNA-Test bewiesen wurde, dass Başaran zu 99,99 Prozent der Vater des Kindes der Frau namens Elif Ş. ist, entschied das 4. Familiengericht von Antalya, der Klage stattzugeben.
Dass die Affäre, die der dreifache Vater und 66-jährige Geschäftsmann Mehmet Başaran als „Komplott und politisches Rufmordattentat“ bezeichnet hatte, der Wahrheit entsprach, war bereits durch den Bericht der Gerichtsmedizin belegt worden. Laut einem Bericht von Erdoğan Öztürk von der Zeitung Sabah wurde durch den gerichtsmedizinischen Bericht bewiesen, dass Başaran zu 99,99 Prozent der Vater des Babys ist, das er mit der Frau namens Elif Ş. gezeugt hat.
KLAGE WEGEN „KOMPLOTT“ EINGEREICHT
Başaran hatte gegen den damaligen Gemeinderatsmitglied der İYİ-Partei in Muratpaşa, Kamil Korkmaz, und seine Geliebte Elif Ş. Klage eingereicht, mit der Begründung, sie hätten ein „Komplott“ gegen ihn geschmiedet.
Başaran, der alle Vorwürfe gegen sich zurückwies, hatte zunächst den von ihm angestrengten „Erpressungsprozess“ verloren. In dem Verfahren, in dem bewiesen wurde, dass Başarans Anschuldigungen haltlos waren, wurden Kamil Korkmaz und Elif Ş. schließlich freigesprochen. Başaran, der seine Affäre und das aus der Beziehung mit Elif Ş. hervorgegangene Mädchen D.M.Ş. geleugnet hatte, erlebte nach dem verlorenen Erpressungsprozess den zweiten Schock durch den gerichtsmedizinischen Bericht. Nach den DNA-Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin in Antalya stimmten die Proben von Başaran und dem Baby D.M.Ş. überein; dem am 3. April 2024 erstellten Bericht zufolge wurde festgestellt, dass Mehmet Başaran „mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent der Vater“ von D.M.Ş. sein könne. Başaran hatte zuvor erklärt: „Was das Gericht entscheidet, ist rechtens. Ich werde mich dem Urteil des Gerichts beugen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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