Warnung aus Usbekistan an Staatsbürger in der Türkei vor 'religiöser Indoktrination': Kann zu ideologischen Konflikten führen
Usbekistan hat seine in der Türkei lebenden Staatsbürger dazu aufgerufen, bei der religiösen Erziehung an Privatschulen vorsichtig zu sein. Das Generalkonsulat wies darauf hin, dass an einigen Schulen radikale Ansichten vermittelt werden könnten, und forderte Eltern dazu auf, ihre Kinder vor solchen Einflüssen zu schützen.
Usbekistan hat eine Warnung für seine in der Türkei lebenden Staatsbürger herausgegeben.
Als eines der Länder, das bereits gegen Schulen der FETÖ vorgegangen ist, warnte Usbekistan Eltern, deren usbekische Kinder in der Türkei Privatschulen besuchen, zur Vorsicht bei der religiösen Erziehung.
Wie Fuad Safarov von Medya Günlüğü berichtet, wurde in einer Erklärung über den Telegram-Kanal des usbekischen Generalkonsulats in Istanbul davor gewarnt, dass Lehrer an einigen Schulen im Religionsunterricht radikale Ansichten vermitteln könnten, die dem gemäßigten Islam widersprechen.
Die Erklärung des usbekischen Generalkonsulats lautet wie folgt:
„Schulen, die Kindern Fremdsprachen, Robotik, Informatik und Sportunterricht vermitteln, werden in sozialen Netzwerken aktiv beworben. Gleichzeitig wird an diesen Schulen jedoch auch Religionsunterricht erteilt. Obwohl der Religionsunterricht in diesen Bildungseinrichtungen auf dem Glauben der Ahl al-Sunna (Anhänger des Propheten Mohammed) basiert, könnte die Vermittlung religiöser Ansichten durch einige Lehrer, die dem gemäßigten Islam widersprechen, in Zukunft zu ideologischen Konflikten in unserer Gesellschaft führen.“
Das Generalkonsulat forderte die Eltern dazu auf, ihre minderjährigen Kinder vor der Einimpfung fanatischer Ansichten an den Schulen zu schützen.
WAS WAR GESCHEHEN?
Nach der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Taschkent und Ankara im Jahr 1993 hatte die usbekische Regierung etwa 2.000 Studenten, die in der Türkei eine höhere Ausbildung absolvierten, zurückgerufen. Damals beschuldigte Taschkent usbekische Oppositionsführer in der Türkei, versucht zu haben, die usbekischen Studenten zu beeinflussen.
In den 1990er Jahren wurden in Russland und den zentralasiatischen Ländern zahlreiche Schulen der FETÖ eröffnet. Usbekistan war im Jahr 2000 das erste Land, das diese Schulen vollständig verbot.
Im Jahr 2014 traf der damalige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan während der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi mit dem damaligen usbekischen Präsidenten Islam Karimow zusammen. Unmittelbar danach ernannte Ankara einen Botschafter in Taschkent. Nach dieser Entwicklung besuchte der damalige Außenminister Ahmet Davutoğlu am 10. Juli 2014 Usbekistan, womit ein Prozess der Entspannung in den bilateralen Beziehungen begann.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Junges Paar stirbt bei Absturz mit Geländewagen 15 Meter in die Tiefe
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu