Verdacht eines Polizisten auf dem Heimweg verhindert Attentat: Langwaffe in gestohlenem Motorrad gefunden
In Küçükçekmece wollte ein Polizeibeamter, der sich nach Dienstschluss auf dem Heimweg befand, aufgrund eines Verdachts zwei Personen auf einem Motorrad anhalten. Es stellte sich heraus, dass diese ein Attentat in Beylikdüzü planten.
Ein Vorfall in der Nacht in Istanbul führte dank der Aufmerksamkeit eines Polizeibeamten zur Aufdeckung eines geplanten Attentats.
Der Polizeibeamte U.N., der nach seinem Dienst in Avcılar mit seinem Motorrad auf dem Heimweg war, schöpfte Verdacht gegenüber zwei Personen auf einem Motorrad mit hochgeklapptem Kennzeichen, als er auf der Nebenstraße der D-100 in Küçükçekmece unterwegs war.

NACH „HALT“-RUF ZOG ER SEINE WAFFE
Der Polizeibeamte U.N. forderte die Verdächtigen zum Anhalten auf. Behauptungen zufolge zog der Motorradfahrer M.B. seine Pistole, um auf den Polizisten zu schießen.
Die Waffe des Verdächtigen klemmte jedoch. Daraufhin erwiderte der Polizeibeamte das Feuer mit seiner Dienstwaffe.
Durch die Schussabgabe wurde der Verdächtige M.B. an der Hand verletzt.
DER ANDERE VERDÄCHTIGE WARF SEINE SCHUSSSICHERE WESTE AB UND FLOH
Der andere Verdächtige auf dem Motorrad, Ş.Y., ließ während des Vorfalls seine schusssichere Weste sowie die mitgeführte Tasche zurück und floh zu Fuß.
Nach der Alarmierung wurden zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte zum Tatort entsandt.
Der leicht an der Hand verletzte M.B. wurde nach einer ersten medizinischen Versorgung durch die Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss seiner Behandlung wurde der Verdächtige zur Polizeidienststelle gebracht.

LANGWAFFE IN DER TASCHE GEFUNDEN
Bei der Untersuchung des Tatorts durch die Polizeikräfte wurden in der Tasche, die der geflohene Verdächtige Ş.Y. zurückgelassen hatte, eine automatische Langwaffe sowie ein Mobiltelefon gefunden.
Bei der Auswertung des sichergestellten Telefons wurde bekannt, dass die Verdächtigen ein Attentat auf eine Person in Beylikdüzü planten.
Zudem wurde festgestellt, dass das bei dem Vorfall verwendete Motorrad gestohlen war.

VERDÄCHTIGER HAT 25 EINTRÄGE IM STRAFREGISTER
Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass der verletzte M.B. einen Eintrag im Strafregister hat.
Der geflohene Verdächtige Ş.Y. hingegen weist insgesamt 25 Einträge im Strafregister auf, darunter zwei Fälle von vorsätzlichem Mord, ein Fall von Beschuss eines Geschäftsbetriebs sowie zwei Raubüberfälle.
Es wurde bekannt, dass die Polizeikräfte eine groß angelegte Fahndung eingeleitet haben, um weitere Personen zu fassen, die mit dem geflohenen Verdächtigen Ş.Y. in Verbindung stehen könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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