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Verdächtiger im Fall des verschwundenen Narin wieder auf freiem Fuß

Die Sucharbeiten nach der achtjährigen Narin Güran, die im ländlichen Gebiet des Bezirks Bağlar in Diyarbakır verschwand, dauern an. Spezialteams wurden eingesetzt, um auch eine mögliche Entführung in Betracht zu ziehen.

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Verdächtiger im Fall des verschwundenen Narin wieder auf freiem Fuß

Diyarbakır: Die Suche nach der achtjährigen Narin Güran, die am 21. August nach dem Besuch eines Koran-Kurses im ländlichen Viertel Tavşantepe im Bezirk Bağlar verschwand, läuft mit Hochdruck weiter. Die Behörden haben alle Kräfte mobilisiert, um das kleine Mädchen zu finden.

SPEZIALTEAMS IM EINSATZ

Wie der Sender Halk TV berichtet, wurde ein Expertenteam gebildet, das sich auf die Möglichkeit konzentriert, dass Narin noch am Leben ist. Zudem wurde ein weiteres, in diesem Bereich erfahrenes Team eingesetzt, um der Möglichkeit einer Entführung nachzugehen. Es wurde mitgeteilt, dass ein Spezialteam in der Region eingetroffen ist und mit der Arbeit begonnen hat, wobei intensive digitale und nachrichtendienstliche Ermittlungen durchgeführt werden.

HINTERGRUND DES VORFALLES

Narin Güran verschwand am 21. August gegen 15.00 Uhr, nachdem sie den Koran-Kurs im ländlichen Viertel Tavşantepe im Bezirk Bağlar verlassen hatte.

Nachdem die Familie kein Lebenszeichen von dem Mädchen erhalten hatte, wandte sie sich an die Behörden. Daraufhin leiteten der 112-Notdienst, die Such- und Rettungseinheit der Gendarmerie (JAK), AFAD und die Such- und Rettungseinheit der Universität Dicle (DÜAK) eine groß angelegte Suchaktion ein.

Die Taucherteams der AFAD suchten einen etwa 20 Kilometer langen Abschnitt im Bewässerungskanal ab. Andere Such- und Rettungsteams führten eine gründliche Suche in der Umgebung des Viertels, in felsigem Gelände, auf Baumwoll- und Maisfeldern, in ungenutzten Flächen, leerstehenden Häusern, Ställen und in den Gärten der Häuser durch. Die Gendarmerie kontrollierte zudem alle Fahrzeuge, die in das Viertel ein- und ausfuhren.

AKTUELLER STAND VOM KOMMANDANTEN DER PROVINZGENDARMERIE

Der Kommandant der Provinzgendarmerie von Diyarbakır, Generalmajor Selçuk Yıldırım, erklärte gegenüber der Presse:

"Wir gehen jedem Hinweis nach. Der Kreis hat sich mittlerweile stark verengt. Der Staat hat uns alle seine Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, und wir nutzen diese. Ich glaube, dass es nur noch eine sehr kurze Zeit dauert.

Wir haben Beweise und Zeugenaussagen. Wir haben Narins Bewegungen im Dorf Minute für Minute dokumentiert. Wir arbeiten auf Basis der Beweise und sind dem Ergebnis sehr nahe. Wir betrachten den Vorfall zwangsläufig als Kriminalfall. Wir bewerten alle Möglichkeiten. Wir prüfen jede Option, die wir Ihnen gegenüber nicht offenlegen können. Die Suche ist sehr umfangreich. Wir müssen selbst die kleinste Möglichkeit in Betracht ziehen, wir werden ein Ergebnis erzielen.

Ich möchte unsere Narin lebend finden. Unser Herzenswunsch ist es, sie lebend zu finden. Die Herzen sind verwundet, 85 Millionen Menschen sind über diesen Vorfall sehr traurig. Wir schlafen nicht einmal nachts."

FESTGENOMMENE PERSON WIEDER FREI

Am achten Tag der Sucharbeiten nach Narin wurde gemeldet, dass ein Verdächtiger festgenommen wurde. Die Identität der Person wurde noch nicht bekannt gegeben. Der festgenommene Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch die Gendarmerie wieder auf freien Fuß gesetzt.


Nachrichtenquelle: 12punto

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