Vertagung im Prozess gegen İmamoğlu: Neuer Termin ist der 2. Oktober
Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, steht wegen des Vorwurfs der „Manipulation einer Ausschreibung“ vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Beylikdüzü einen Auftrag an ein Unternehmen vergeben zu haben, das die erforderlichen Bedingungen nicht erfüllte. Während die Verhandlung vor dem 10. Strafgericht erster Instanz in Büyükçekmece fortgesetzt wurde, beantragte der Staatsanwalt ein neues Gutachten, da er Widersprüche zwischen den vorliegenden Sachverständigenberichten feststellte.
Der Prozess gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wegen des Vorwurfs der „Manipulation einer Ausschreibung“ während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Beylikdüzü wurde vor dem 10. Strafgericht erster Instanz in Büyükçekmece fortgesetzt. Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe von drei bis sieben Jahren.
An der Verhandlung nahmen die Anwälte der sieben weiteren, nicht inhaftierten Mitangeklagten sowie der Anwalt des Innenministeriums, das als Nebenkläger auftritt, teil.
Der Staatsanwalt wies auf Unstimmigkeiten zwischen dem Sachverständigengutachten aus der Ermittlungsphase und dem während des Hauptverfahrens erstellten Gutachten hin und forderte die Einholung eines neuen Berichts. Der Richter ordnete die Erstellung eines neuen Gutachtens durch ein dreiköpfiges Sachverständigengremium an und vertagte die Verhandlung auf den 2. Oktober.
Nachrichtenquelle: 12punto
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