Verwarnung für CHP-Fraktionsvize Ali Mahir Başarır wegen 'Kölnisch-Wasser-Flasche'
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır wurde in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) mit einer Verwarnung belegt.
Die Sitzung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) dauert an.
Der stellvertretende Parlamentspräsident Sırrı Süreyya Önder erklärte, man habe einen unangenehmen Vorfall erlebt und sagte: "Dass ein solches physisches Verhalten von einem Fraktionsvize ausgeht, erhöht die Schwere der Angelegenheit noch weiter.
Ich möchte hierfür, sofern die geschätzten Fraktionsvizes zustimmen, einen Weg vorschlagen.
Ein Saaldiener soll kommen und wir geben dies an Herrn Ali Mahir zurück.
Eine Flasche Kölnisch Wasser ist nicht dazu da, um sie aufeinander zu werfen, sondern um sie anzubieten. Wenn Sie es in der ersten Pause anbieten und dies mit einer Entschuldigung bei den betroffenen Kollegen verbinden, wäre das eine angemessene Geste", so Önder.
"ER MUSS SICH ENTSCHULDIGEN"
Die AKP-Fraktionsvize Özlem Zengin erklärte, der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır habe die Flasche Kölnisch Wasser auf seine Kollegen geworfen und sagte: "Wenn dies geschehen ist; Sie sagten: 'Überlassen Sie es mir, ich werde eine Lösung vorschlagen'. Diese Lösung ist zumindest – auch wenn ich sie für eine sehr milde Sanktion halte, aber sie ist notwendig – dass Herr Ali Mahir sich für sein Handeln in dieser Generalversammlung unbedingt entschuldigen muss. Er muss für diese öffentlich begangene Handlung öffentlich Rechenschaft ablegen und sich entschuldigen."
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır erinnerte daran, dass man sich in einer sensiblen Zeit befinde, und sagte: "Sowohl unsere Partei als auch 86 Millionen Menschen sind in großer Trauer und Wut. Ein Kollege, der hier das Wort ergriff, sprach über eine Akte.
Sehen Sie, wir kennen diese Akten nicht, die Anwälte kennen sie nicht, die Abgeordneten kennen sie nicht. Aber Abgeordnete können hier und in der Presse über die Akte sprechen und Informationen geben.
Abgesehen davon, wenn der Kollege, der dort sitzt, von hinten kommt und sagt 'sprich' oder ähnliches, dann reagiere ich darauf. Ich habe das Kölnisch Wasser auch nicht auf ihn geworfen, sondern in diese Richtung. Aber wir sind wütend, wir sind nervös.
Hier zu provozieren, hier aufzustacheln, indem man Informationen über eine vertrauliche Akte preisgibt und damit die Fraktion für unschuldige Menschen, die heute im Gefängnis sitzen oder in Gewahrsam sind, zur Zielscheibe macht – darauf reagiert man."
Anschließend verhängte der stellvertretende Parlamentspräsident gegen Başarır gemäß Artikel 157 der Geschäftsordnung eine Verwarnung.
Nachrichtenquelle: İHA
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