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Neues Detail zum Kirchenangriff in Istanbul: Zelle identifiziert!

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem bewaffneten Angriff auf die Santa-Maria-Kirche im Istanbuler Stadtteil Sarıyer, bei dem ein Mensch ums Leben kam, wurde das Einfamilienhaus in Kayseri gefilmt, in dem die für den Angriff verantwortliche Zelle mutmaßlich ihre konspirativen Treffen abhielt.

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Im Rahmen der Ermittlungen zu dem bewaffneten Angriff auf die Santa-Maria-Kirche im Istanbuler Stadtteil Sarıyer, bei dem ein Mensch ums Leben kam, gibt es eine neue Entwicklung: Das als Geheimdienst-Stützpunkt der Organisation genutzte Zellenhaus wurde identifiziert.

Sicherheits- und Geheimdienstbehörden untersuchten die Hintergründe der illegalen Aktivitäten der Zelle, die am 5. Januar in der Provinz Kayseri stattfanden und als organisatorisch eingestuft wurden. Die Spur der Verdächtigen verlor sich am 7. Januar in derselben Stadt, bevor sie erneut aufgenommen werden konnte.

Demnach trafen sich die Schlüsselfiguren des Netzwerks, David T., Amırjon K. sowie die mutmaßlichen Komplizen Abdulaziz A., Rasul A., İslam M., Omadbek K.D. und Temurbek M.U.E. bereits Tage vor der Tat am 5. Januar und brachen mit zwei Fahrzeugen mit den Kennzeichen 34 LP und 34 FOU von Istanbul aus auf. Die Zelle, deren verschlüsselte Kommunikation nach und nach entschlüsselt wurde, wurde in Kayseri von Amenullah H., alias „Abdullah“, empfangen und zu einer Adresse im Stadtviertel Yunus Emre im Bezirk Kocasinan gebracht. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen an dieser Adresse konspirative Treffen abhielten. Am 7. Januar trafen sie sich zudem zwischen 05.36 und 17.18 Uhr in einem den Sicherheitskräften bekannten Hotel im Bezirk Melikgazi in Kayseri. Es wurde ermittelt, dass sich Amırjon K. mit den Zellmitgliedern Rasul A., Davıd T., Omadbek D. und Temurbek E. in Zimmer 205 aufhielt, während Omadbek D. und Temurbek E. sich in Zimmer 305 des Hotels zusammenfanden.

DAS HAUS WURDE GEFILMT

Das Einfamilienhaus in Kayseri, in dem die für den Angriff verantwortliche Zelle mutmaßlich ihre konspirativen Treffen abhielt, wurde gefilmt. Auffällig ist eine Plane, die im Garten angebracht wurde, um den Einblick in das Haus zu verhindern, das vor fünf Monaten vermietet wurde und in dem ein ausländisches Ehepaar lebte. Zudem wurde bekannt, dass das Ehepaar festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht wurde.

ANWOHNER ÄUSSERN SICH

Die Bewohner der Magosa-Straße im Stadtviertel Yunus Emre, in der sich das Haus befindet, äußerten sich schockiert über den Vorfall. Ein Anwohner namens M.Ç. sagte: „Sie wohnen seit etwa 5-6 Monaten hier. Wenn wir uns sahen, grüßten wir uns, und er grüßte zurück. Mehr Kontakt hatten wir nicht. Es gab auch keinen Besuch. Manchmal kam er mit seiner Frau, manchmal fuhr er mit seinem dreirädrigen Fahrzeug weg. Er kam nachts und ging nachts. Tagsüber habe ich ihn nie gesehen.“

Nachrichtenquelle : İHA