Vom Wind getragenes Tränengas schickt 86 Studenten ins Krankenhaus
In Kastamonu sorgte Tränengas, das sich im Bereich eines Studentenwohnheims ausbreitete, für Panik.
Der Vorfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr im Stadtteil Kuzeykent im Zentrum von Kastamonu. Nach vorliegenden Informationen löste ein Gasgeruch, der sich auf dem Campus der Universität Kastamonu ausbreitete, Panik aus.
Zahlreiche Studenten, die im Şeyh Şabanı Veli Studentenwohnheim untergebracht sind, begaben sich aufgrund der Auswirkungen des Gases in ärztliche Behandlung.
Nach Hinweisen von Bürgern wurden Rettungsdienste, Polizei, AFAD, UMKE und Gendarmerieeinheiten in das Gebiet entsandt. Einige Studenten wurden zudem mit Krankenwagen in das Kastamonu Bildungs- und Forschungskrankenhaus gebracht.
In einer schriftlichen Erklärung des Gouverneursamtes von Kastamonu zu dem Vorfall wurde mitgeteilt, dass dieser dadurch verursacht wurde, dass abgelaufene Tränengaskartuschen der Gendarmeriekommandantur der Provinz Kastamonu auf einem nahegelegenen Schießplatz vernichtet wurden und das Gas durch den Wind in Richtung des Wohnheims getragen wurde.

"KEINE LEBENSGEFAHR"
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass 80 der 86 betroffenen Studenten nach der notwendigen medizinischen Versorgung bereits wieder entlassen wurden, hieß es: "Am Mittwoch, dem 3. Januar 2024, um 11.30 Uhr wurde bekannt, dass einige Studenten, die in einem männlichen Studentenwohnheim der Universität Kastamonu an der Kastamonu-Daday-Straße untergebracht sind, sich wegen Beschwerden wie Hals- und Augenbrennen im Kastamonu Bildungs- und Forschungskrankenhaus gemeldet haben.
Nach durchgeführten Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Gas, welches die Gendarmeriekommandantur der Provinz Kastamonu bei der Vernichtung abgelaufener Tränengaskartuschen auf einem Schießplatz in der Region freigesetzt hatte, durch den Wind getragen wurde und die Studenten im Wohnheim beeinträchtigte.
Im Laufe des Tages kamen 86 Studenten in das Kastamonu Bildungs- und Forschungskrankenhaus, von denen 80 nach der notwendigen Behandlung ambulant versorgt wurden. Die Behandlung von 6 Studenten dauert an, es besteht jedoch keine Lebensgefahr. Auch diese Studenten werden nach Abschluss ihrer Behandlung in Kürze entlassen werden."
Nachrichtenquelle: İHA
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