Vorläufiger Sachverständigenbericht liegt vor: Versäumnisse von Gdz Elektrik und İZSU aufgelistet
Nach der Tragödie in Izmir, bei der zwei Menschen durch einen Stromschlag auf der Straße ums Leben kamen, liegt nun ein vorläufiger Sachverständigenbericht vor. Demnach wurde festgestellt, dass die Stromkabel von Gdz Elektrik nicht in der erforderlichen Tiefe verlegt waren und İZSU das Schutzrohr entfernt hatte.
Im Zusammenhang mit dem Tod von Özge Ceren Deniz und İnanç Öktemay, die in Izmir-Konak bei dem Versuch, sich vor einem Starkregen zu schützen, einen tödlichen Stromschlag erlitten, wurden Haftbefehle gegen 9 İZSU-Mitarbeiter, darunter ein Abteilungsleiter, sowie 20 Mitarbeiter und Verantwortliche von Gdz Elektrik erlassen.
Während 15 der festgenommenen Personen, darunter der İZSU-Kanalabteilungsleiter B.K., der Gdz Elektrik-Regionalleiter für die Ägäis und Betriebsverantwortliche A.S. sowie der Betriebsleiter K.A.F., zur Mordkommission gebracht wurden, wurde auch der vorläufige Bericht der Sachverständigenprüfung zum Vorfall bekannt.
STATT 80 ZENTIMETER...
In dem Bericht, der die technischen Details der Sachverständigenprüfung enthält und die Versäumnisse von Gdz Elektrik und İZSU auflistet, wird darauf hingewiesen, dass ein Kabel eines Speisestromkreises unter einem Regenwasserablaufgitter eingeklemmt war und dessen Isolierung beschädigt wurde. Dies habe zu einem Erdschluss in diesem Bereich geführt, der die Todesfälle verursachte.
Der Bericht betont, dass die Kabel der Speisestromkreise in einer Tiefe von 36 bis 45 Zentimetern verlegt waren, wobei diese Tiefe an der Kontaktstelle auf 15 Zentimeter abnahm und fast das Niveau der Dicke des Gitters erreichte. Gemäß den geltenden Vorschriften hätte diese Tiefe normalerweise 60 bis 80 Zentimeter betragen müssen.
Im Bericht heißt es dazu: "An der Stelle, an der die Kabeltiefe auf 15 Zentimeter abfällt, ist der Grund für diese geringe Verlegetiefe, dass ein weißes Drainagerohr, das neben dem Schachtdeckel verlegt wurde, die Kabel in Richtung des Deckels anhob und das Kabelschutzrohr in diesem Bereich entfernt wurde. Wir sind der Ansicht, dass dieser Umstand, der das Ergebnis der Arbeiten von İZSU ist, eine der Hauptursachen für den Unfall darstellt. Dass die Kabel in einer Tiefe zwischen 36 und 45 Zentimetern verlegt wurden, ist als Ergebnis der Arbeiten von Gdz Elektrik ebenfalls eine der Hauptursachen für den Unfall. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Institutionen Versäumnisse begangen haben."
Nachrichtenquelle: 12punto
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