Vorwürfe wegen Prügelstrafe mit einem Stock an einer Imam-Hatip-Schule
Z.B., die Mutter des Schülers A.B.K. an einer Imam-Hatip-Mittelschule in Diyarbakır, hat bei der staatlichen Kommunikationsstelle CİMER Beschwerde eingereicht. Sie behauptet, ihr Sohn sei zunächst vom stellvertretenden Schulleiter und anschließend von seinem Koranlehrer mit einem Stock geschlagen worden.
Wie Amidahaber berichtet, hat sich die in Diyarbakır lebende Mutter Z.B. an CİMER gewandt.
Z.B. erklärte, ihr Sohn A.B.K., der die Yenişehir Şehit Başkomiser Fatih Özdil İmam Hatip Mittelschule besucht, sei systematisch sowohl durch Mobbing unter Gleichaltrigen als auch durch Gewalt seitens der Lehrkräfte betroffen. Sie gab an, dass sie bei keinem ihrer Gespräche mit der Schulleitung und den Lehrern ein Ergebnis erzielen konnte.
"NACHDEM SICH MEIN SOHN VERTEIDIGT HAT, WURDE ER VON SEINEN LEHRERN AUSGEGRENZT"
Z.B. gab in ihrer Eingabe an CİMER an, dass ihr Sohn, ein Schüler der 7. Klasse, in der Schule unter Mobbing leide: „Es werden ungebührliche Dinge getan und mein Kind wird geschlagen. Als Mutter habe ich besonnen gehandelt und meinem Kind geraten, die Situation der Schulleitung und den Lehrern zu melden. Doch die Schulleitung hat diese mobbenden Kinder nicht diszipliniert, und obwohl ich die Versetzung meines Kindes in eine andere Klasse gefordert habe, wurde dies nicht umgesetzt. Als sich mein Kind daraufhin angesichts der Beleidigungen und der Gewalt zu Recht verteidigte, wurde es von der Schulleitung und einigen Lehrern als ‚problematisch‘ abgestempelt und ausgegrenzt.“
"DIE SCHULLEITUNG HAT WEGGESCHAUT"
Z.B. behauptet, die Schulleitung habe das Mobbing, dem ihr Kind ausgesetzt war, ignoriert. Der weitere Wortlaut ihrer Eingabe lautet:
"Vor einigen Wochen wurde mein Kind während des Unterrichts von anderen Kindern provoziert und daraufhin von seinem Fachlehrer K.K. zum stellvertretenden Schulleiter F.A. gebracht und dort geschlagen. Als ich als Mutter trotz der Gewalt gegen mein Kind das Gespräch mit der Schulleitung suchte, versuchten die Schulleitung und einige Lehrer, diesen Vorfall zu verharmlosen. Sie sagten: ‚Was soll schon sein, der Lehrer war wütend und hat ein oder zwei Mal zugeschlagen. Was ist schon dabei, wir schlagen unsere Kinder zu Hause auch manchmal.‘“
"ER SCHLUG MIT EINEM STOCK AUF SEINE KNIESCHEIBEN UND HÄNDE"
Zuletzt wurde mein Kind gestern (21. November) von seinem Koranlehrer M.H.B. im Klassenzimmer mit einem Stock auf die Kniescheiben und Hände geschlagen. Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich habe mein Kind auf die Imam-Hatip-Schule geschickt, damit es eine religiöse und moralische Erziehung erhält, nicht damit es geschlagen wird, Mobbing erfährt oder Schimpfwörter lernt. Da ich weiß, wie sensibel unser Herr Präsident in Bezug auf Imam-Hatip-Schulen ist, bitte ich unseren Herrn Präsidenten, die notwendigen Schritte in dieser Angelegenheit einzuleiten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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