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Warnung an Vermieter, die ihre Mieteinnahmen nicht deklarieren: Prüfungen decken unvollständige Angaben auf

Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat mitgeteilt, dass die Kontrollen für Vermieter, die ihre Mieteinnahmen nicht deklarieren, verschärft wurden. Unvollständige Angaben werden durch Bankauszüge und Kreuzabgleiche bei den Prüfungen aufgedeckt. Steuerpflichtige, die keine Erklärung abgeben, müssen mit Strafen rechnen. Eine freiwillige Erklärung vor der behördlichen Feststellung kann Vorteile bieten.

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Warnung an Vermieter, die ihre Mieteinnahmen nicht deklarieren: Prüfungen decken unvollständige Angaben auf

Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat im Jahr 2024 Vermieter ins Visier genommen, die ihre Mieteinnahmen nicht deklarieren. Das Ministerium hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die Schattenwirtschaft durch Kreuzabgleiche und Vor-Ort-Kontrollen zu reduzieren. Die Finanzämter stellen weiterhin Zustellungen an Vermieter zu, bei denen unvollständige Angaben durch Bankauszüge festgestellt wurden.

ZUSTELLUNGEN UND KREUZABGLEICH-VERFAHREN

Immobilienexperten zufolge werden bei den Prüfungen zahlreiche Daten wie Register der Generaldirektion für Grundbuch und Kataster, DASK-Versicherungspolicen sowie Strom-, Erdgas- und Wasseranschlüsse mittels Kreuzabgleich untersucht. Von den Wohnsitzen der Mieter bis hin zu den Registern der Immobilieneigentümer werden bei den Untersuchungen unvollständige Angaben aufgedeckt und Zustellungen versandt.

ERMITTLUNG VON BANKKONTOBEWEGUNGEN

Das Ministerium für Schatz und Finanzen untersucht auch die Bankkontobewegungen der Vermieter im Detail. Auch wenn kein Verwendungszweck für Miete angegeben ist, werden regelmäßig getätigte Geldtransfers als Mieteinnahmen gewertet. Bei den Prüfungen wird kontrolliert, ob diese Einnahmen deklariert wurden.

STRAFEN BEI UNVOLLSTÄNDIGER STEUERERKLÄRUNG

Steuerpflichtige, die ihre Mieteinnahmen nicht fristgerecht deklarieren, müssen mit folgenden Sanktionen rechnen:

Es wird ein Verspätungszuschlag erhoben.

Sie können den Freibetrag für Mieteinnahmen nicht in Anspruch nehmen.

Aufgrund verspäteter Erklärungen müssen sie zusätzliche Steuerlasten und Zinsen zahlen.

Für das Jahr 2024 wurde der Freibetrag für Mieteinnahmen auf 33.000 TL festgelegt. Für Einnahmen, die diesen Betrag übersteigen, muss eine Steuer gezahlt werden.

FREIWILLIGE ERKLÄRUNG BIETET VORTEILE

Experten zufolge können Steuerpflichtige, die vor einer behördlichen Feststellung eine freiwillige Erklärung abgeben, erhebliche Vorteile erzielen. Wenn Vermieter ihre Mieteinnahmen deklarieren, bevor eine offizielle Feststellung erfolgt:

Werden sie von der Steuerschuldstrafe befreit.

Sie können auch bei verspäteten Erklärungen den Freibetrag in Anspruch nehmen.

Bei Erklärungen, die erst nach einer offiziellen Feststellung erfolgen, werden hingegen höhere Steuersätze und Strafen angewandt.

WANN BEGINNT DER DEKLARATIONSZEITRAUM?

Steuererklärungen für Mieteinnahmen müssen bis zum 31. März des Jahres eingereicht werden, das auf das Jahr folgt, in dem die Einnahmen erzielt wurden. Zum Beispiel:

Die im Jahr 2024 erzielten Mieteinnahmen müssen bis März 2025 deklariert werden.

Die Steuern können in zwei Raten im März und Juli gezahlt werden.

ZIEL: REDUZIERUNG DER SCHATTENWIRTSCHAFT

Das Hauptziel der vom Ministerium für Schatz und Finanzen durchgeführten Prüfungen ist es, die Schattenwirtschaft zu reduzieren und die Staatseinnahmen zu erhöhen. Immobilienexperte Mustafa Hakan Özelmacıklı sagte: „In der Türkei, wo es 7 Millionen Mieter gibt, liegt die Zahl der Steuerpflichtigen, die eine Mietsteuererklärung abgeben, bei nur 3 Millionen. Dieses Bild zeigt, wie wichtig die Schritte sind, die im Kampf gegen die Schattenwirtschaft unternommen werden müssen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Finanz- und Schatzministerium Schatz- und Finanzminister Miete Hausmiete