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Welche Strafe droht Bahar Candan und Nihal Candan?

Die durch eine Mode-Wettbewerbssendung im Fernsehen bekannt gewordenen Social-Media-Phänomene, die Schwestern Nihal und Bahar Candan, wurden gestern wegen des Vorwurfs der Geldwäsche festgenommen. Welche Strafe droht Bahar Candan und Nihal Candan? Das Plädoyer im Prozess wurde veröffentlicht.

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Die durch ihre Teilnahme an einer Modesendung bekannt gewordenen Social-Media-Phänomene Nihal Candan (Çiçek) und ihre Schwester Bahar Candan wurden gestern festgenommen.

Die Verdächtigen wurden im Rahmen von Ermittlungen wegen qualifizierten Betrugs und Geldwäsche aus Straftaten gefasst und zur Direktion der Kriminalpolizei (Asayiş Şube Müdürlüğü) gebracht.

PLÄDOYER IM PROZESS VERÖFFENTLICHT

In dem Plädoyer, in dem auch erklärt wurde, dass die Opfer anschließend zu warten begannen, heißt es: „Nachdem das Fahrzeug nach Ablauf der festgelegten Frist nicht übergeben wurde und keine Nachricht von den Mitgliedern der kriminellen Vereinigung einging, erkennt das Opfer, dass es betrogen wurde. Nach dem Abbruch des Projekts werden die Opfer, die versuchen, ihre Rechte gegebenenfalls durch Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern des Netzwerks einzufordern, von Onur Apaydın und seinem Team bedroht und eingeschüchtert.“

HAFTSTRAFE VON 400 BIS 1.328 JAHREN GEFORDERT

Im Plädoyer wurde für Eren Koç wegen ‚Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung‘ sowie 66-fachen ‚qualifizierten Betrugs‘ eine Haftstrafe von 400 bis 1.328 Jahren gefordert.

Für den Angeklagten Onur Apaydın wurde hingegen eine Haftstrafe von 2 bis 4 Jahren wegen ‚Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung‘ beantragt, während für den Vorwurf des Betrugs ein Freispruch gefordert wurde, da keine zweifelsfreien und überzeugenden Beweise für eine Beteiligung an den Betrugsdelikten vorlägen.

Darüber hinaus wurde im Plädoyer für die anderen Angeklagten ebenfalls Haftstrafen in unterschiedlichem Ausmaß gefordert.

Die Angeklagten und ihre Anwälte, denen das Wort erteilt wurde, beantragten eine Frist, um sich gegen das Plädoyer zu verteidigen.

Das Gericht verkündete seine Zwischenentscheidung und ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft für den Angeklagten Eren Koç sowie die Aufrechterhaltung der gegen einige andere Angeklagte verhängten gerichtlichen Maßnahmen an.

Die Verhandlung wurde vertagt, um die noch ausstehenden Punkte zu klären.

Nachrichtenquelle : 12punto