Wett-Erdbeben weitet sich aus: Wer ist der Vereinspräsident, der in der Süper Lig wettet?
Der MHP-Abgeordnete für Kayseri, Baki Ersoy, hat seine aufsehenerregenden Äußerungen zu den Ermittlungen wegen Wetten und Spielmanipulationen im Fußball fortgesetzt. Ersoy behauptet, dass ein Vereinspräsident in der Süper Lig Wetten in Höhe von 60 bis 70 Millionen TL platziert habe, und forderte eine Beschleunigung des Verfahrens gegen Funktionäre und Vereine, die angeblich gegen ihre eigenen Mannschaften gewettet haben sollen.
Der MHP-Abgeordnete für Kayseri, Baki Ersoy, der mit seinen Erklärungen zu den Vorwürfen von Wetten und Spielmanipulationen im Fußball für Schlagzeilen sorgt, hat in neuen Stellungnahmen sowohl den türkischen Fußballverband (TFF) als auch das Ministerium für Jugend und Sport aufgefordert, tätig zu werden. Ersoy behauptete, dass ein in der Süper Lig tätiger Vereinspräsident Wetten in Millionenhöhe platziert habe, und kündigte an, den Prozess weiter zu verfolgen.
„WENN FÜR EINEN 9,75-TL-TIPP EINE STRAFE VERHÄNGT WURDE...“
In seinen Ausführungen verwies Ersoy auf bereits bestrafte Fußballer und erinnerte daran, dass gegen Spieler vorgegangen wurde, bei denen festgestellt wurde, dass sie über die offizielle staatliche Wettseite einen Tippschein im Wert von 9,75 TL abgegeben hatten.
Ersoy erklärte: „Wenn Sie die Vorschriften gegen einen Fußballer angewendet haben, der während einer Saison einen 9,75-TL-Tippschein mit seiner Identitätsnummer über die offizielle staatliche Wettseite abgegeben hat, dann müssen Sie auch die notwendigen Schritte gegen die 33 Funktionäre und die zugehörigen Vereine einleiten, die wir seit drei Monaten anprangern, weil sie gegen ihre eigene Mannschaft gewettet haben.“
Ersoy behauptete, dass ein Vereinspräsident in der Süper Lig Wetten zwischen 60 und 70 Millionen TL platziert habe, und sagte: „Wenn Sie insbesondere Fußballer, die einen 9,75-TL-Tippschein abgegeben haben, ohne das gerichtliche Verfahren abzuwarten bestraft haben, dann muss gemäß den Vorschriften auch der Vereinspräsident, der Wetten in Höhe von 60-70 Millionen TL platziert hat, bestraft werden.“
„IDENTITÄTSNUMMERN DER 33 FUNKTIONÄRE WURDEN NICHT AN DEN TFF ÜBERMITTELT“
Ersoy ging auch auf die von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführten Ermittlungen zu Wetten und Spielmanipulationen im Fußball ein und erklärte, dass die Informationen zu den genannten 33 Funktionären nicht an den türkischen Fußballverband (TFF) weitergeleitet worden seien.
Unter Berufung auf Informationen, die er von der TFF-Führung erhalten habe, äußerte sich Ersoy wie folgt:
„Das Ministerium hat die Identitätsnummern der 33 Funktionäre, die gegen ihre eigenen Vereine gewettet haben, immer noch nicht an den TFF gesendet. Gemäß dem Gesetz Nr. 7405 werden die Register der Funktionäre vom Ministerium für Jugend und Sport geführt.“
„MORGEN WIRD ES MIT DEM TFF GETEILT“
Ersoy gab an, dass es eine neue Entwicklung in dem Prozess gebe und ihm mitgeteilt worden sei, dass die erforderlichen Informationen vom Ministerium an den TFF übermittelt würden.
Ersoy erklärte: „Gerade eben kam eine Antwort, in der mitgeteilt wurde, dass die Identitätsnummern morgen mit dem TFF geteilt werden. Der TFF wird diese Informationen zunächst entgegennehmen und dann an die Generaldirektion Spor Toto weiterleiten. Danach soll das Ergebnis der Abfrage vorliegen. Es wurde mitgeteilt, dass die Antwort auf das Schreiben, auf das wir seit zwei Monaten warten, erst jetzt eintrifft.“
Der MHP-Abgeordnete forderte zudem Osman Aşkın Bak auf, den Prozess zu beschleunigen.
DETAILS ZU KASIMPAŞA UND EYÜPSPOR
In seinen Ausführungen ging Ersoy auch auf den TMSF-Prozess (Treuhandfonds für Spareinlagen) bezüglich Kasımpaşa und Eyüpspor ein und sagte, dass dieses Thema separat behandelt werde.
Ersoy sagte: „Der TMSF-Prozess für Kasımpaşa und Eyüpspor läuft separat. Wir beabsichtigen, auch in dieser Angelegenheit aufgrund des unlauteren Wettbewerbs morgen bei den zuständigen Stellen einen Antrag zu stellen und Ergebnisse zu erzielen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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