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Wichtige Erklärungen von Präsident Erdoğan vor der UN-Generalversammlung: Eine historische Entscheidung

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat vor der UN-Generalversammlung wichtige Erklärungen abgegeben.

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Wichtige Erklärungen von Präsident Erdoğan vor der UN-Generalversammlung: Eine historische Entscheidung

Präsident Erdoğan nahm an der „Hochrangigen internationalen Konferenz zur Lösung der Palästina-Frage und zur Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung“ teil, die am Hauptsitz der Vereinten Nationen stattfand.

Während Erdoğan dort seine Rede hielt, fiel das Mikrofon aus. Es herrschte eine Stille von etwa 1 bis 1,5 Minuten.

Erdoğans Rede lautete wie folgt:

„Niemand, der sein Gewissen befragt, kann das Geschehene akzeptieren; mehr noch, niemand kann zu einem solchen Völkermord schweigen. Das Ziel der Netanjahu-Regierung ist es, die Gründung eines palästinensischen Staates unmöglich zu machen und das palästinensische Volk zur Flucht zu zwingen. Inmitten dieser negativen Entwicklungen ist die Entscheidung einer Gruppe von Ländern bei der UN, den palästinensischen Staat anzuerkennen, eine äußerst wichtige und historische Entscheidung.

Wir hätten uns gewünscht, dass Mahmud Abbas heute bei uns wäre. Ich finde es sehr, sehr wertvoll, dass alle Teilnehmer, die heute das Wort ergriffen haben, gleichzeitig die Stimme des palästinensischen Volkes sind. Die palästinensische Sache ist heute zu einem Anliegen der ganzen Welt geworden.

Die Teilnahme in diesem Saal ist der beste Beweis dafür. In Europa, Asien, Amerika und Afrika erleben wir auf der Straße, in den sozialen Medien und in der Presse Rufe nach einem freien Palästina, wie wir sie noch nie zuvor gehört haben.

Dieser Widerspruch sollte niemandem, auch nicht meinen Freunden hier, entgehen. Die Netanjahu-Regierung, deren Wurzeln durch das Leid des Holocaust ausgerottet werden sollten, übt nun selbst Unterdrückung gegen ihre Nachbarn aus, mit denen sie denselben Boden, dieselbe Luft und dasselbe Wasser teilt.

Die internationale Gemeinschaft muss den Expansionismus im Westjordanland, die vollendeten Tatsachen in Ost-Jerusalem und die Versuche, die Instabilität in der Region auszuweiten, stoppen. Andernfalls kann man nicht mehr von einer internationalen Ordnung und universellen Werten sprechen. Das Ziel dieser Politik ist klar: Die Zwei-Staaten-Lösung zu töten und dem palästinensischen Staat keinen Boden zum Überleben zu lassen. Das darf niemals zugelassen werden.

Ich hoffe, dass die Länder, die auf dieser Konferenz den Mut gezeigt haben, den palästinensischen Staat anzuerkennen, dieser historischen Haltung auch Taten folgen lassen.

Ein Waffenstillstand muss ausgerufen und der ungehinderte Zugang humanitärer Hilfe nach Gaza sichergestellt werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Vereinte Nationen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Erdoğan Palästina