Wird es im Nahen Osten einen Waffenstillstand geben? US-Außenminister besuchte die Region
US-Außenminister Antony Blinken erklärte bei seinem Besuch in der Region, dass die Bemühungen zur Erreichung eines Waffenstillstands in Gaza und im Libanon fortgesetzt werden.
US-Außenminister Antony Blinken setzt seine diplomatischen Kontakte fort, um die in letzter Zeit gestiegenen Spannungen in der Region abzubauen.
Blinken gab bekannt, dass die USA ihre Initiativen für einen Waffenstillstand in Gaza und im Libanon verstärkt haben. Blinken erklärte, die USA hätten Israel davor gewarnt, sich auf eine langwierige militärische Operation im Libanon einzulassen.
Nach diesen Erklärungen sorgten die Luftangriffe Israels auf Beirut am Donnerstagabend für Aufsehen. Wie libanesische Staatsmedien berichteten, dauerten die Angriffe Israels auf das als Hochburg der Hisbollah bekannte südliche Beirut die ganze Nacht über an. Es wurde gemeldet, dass kurz vor diesen Angriffen Evakuierungswarnungen durch die Hisbollah ausgegeben wurden. Es wurde bekannt gegeben, dass bei den israelischen Angriffen mindestens drei Medienmitarbeiter ums Leben kamen.

'ICH HOFFE, DASS DER IRAN DIE KLARE BOTSCHAFT VERSTANDEN HAT'
Während die Operation Israels gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah seit einem Monat andauert, erklärte US-Außenminister Blinken, man habe dem Iran eine klare Botschaft übermittelt, dass jeder Angriff auf Israel dessen eigene Interessen gefährden würde.
Blinken sagte, er hoffe, dass diese Botschaft vom Iran verstanden wurde.
Es ist bekannt, dass Israel als Vergeltung für den vom Iran unterstützten Raketenangriff auf Siedlungen im Norden Israels am 1. Oktober eine Operation im Libanon gestartet hat.
Israel hatte nach dem Angriff erklärt, dass es Operationen durchführe, um die Sicherheit zu gewährleisten, damit die aus ihren Häusern im Norden evakuierten Personen zurückkehren können.
'EIN ENDE DES KONFLIKTS MIT DER HISBOLLAH IST NUN MÖGLICH'
Blinken, der zum Ausdruck brachte, dass die diplomatischen Bemühungen zur Senkung der Spannungen in der Region andauern, sagte, Israel versuche, die Bedrohungen an der libanesischen Grenze zu beseitigen, dies dürfe jedoch nicht in eine langfristige militärische Kampagne ausarten. Blinken fügte hinzu, dass an diplomatischen Lösungen gearbeitet werde, damit die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten der Grenze sicher in ihre Häuser zurückkehren könne.
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Der israelische Generalstabschef Herzi Halevi erklärte hingegen, dass ein Ende des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah nun möglich erscheine und sagte: "Wir haben eine hohe Chance, im Norden Israels ein klares Ergebnis zu erzielen. Wir haben die gesamte Führungskette der Hisbollah zerschlagen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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