Wo wird die PKK ihre Waffen abgeben? Stellungnahme des Verteidigungsministeriums
Das Verteidigungsministerium erklärte, dass der Prozess im Zusammenhang mit der Auflösungsentscheidung der PKK in enger Abstimmung mit den zuständigen staatlichen Institutionen und mit größter Sorgfalt durchgeführt werde. Während die Schritte zur Entwaffnung vor Ort aufmerksam verfolgt werden, wurde vor möglichen Provokationen gewarnt.
Quellen des Verteidigungsministeriums beantworteten während der wöchentlichen Pressekonferenz die Fragen von Journalisten. Zu den Fragen bezüglich des Auflösungsprozesses der Terrororganisation PKK äußerten sich die Ministeriumsquellen wie folgt:
WO WERDEN DIE WAFFEN ABGEGEBEN?
"Die separatistische Terrororganisation PKK hat ihre Selbstauflösung und die Entscheidung zur Waffenabgabe verkündet. Der Prozess wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Institutionen unseres Staates mit großer Sensibilität und Sorgfalt fortgeführt; die konkreten Schritte der getroffenen Entscheidung vor Ort werden genauestens verfolgt. Bezüglich der Waffenabgabe wird von den zuständigen Einheiten unseres Staates in Abstimmung mit den Ansprechpartnern der betroffenen Länder ein Mechanismus eingerichtet werden.
"DER KAMPF WIRD SO LANGE FORTGESETZT, WIE TERROR EXISTIERT"
Wir halten es für notwendig, zur Vorsicht gegenüber Provokationen aufzurufen, die sowohl von Ländern, die die separatistische Terrororganisation PKK instrumentalisieren, als auch von Kräften innerhalb der Terrororganisation selbst ausgehen könnten, die diese Entscheidung nicht unterstützen.
Unsere Türkischen Streitkräfte werden ihre Aktivitäten zur Geländedurchsuchung sowie zur Aufspürung und Vernichtung von Höhlen, Unterständen, Verstecken, Minen und improvisierten Sprengkörpern in den von der separatistischen Terrororganisation PKK genutzten Gebieten entschlossen fortsetzen, bis sichergestellt ist, dass die Region gesäubert ist und keine Bedrohung mehr für unser Land darstellt".
DIREKTOR FÜR KOOPERATIVE SICHERHEIT BEI DER NATO
Zu den Fragen bezüglich der Wahl eines türkischen Generals zum Direktor für Kooperative Sicherheit bei der NATO äußerten sich die Ministeriumsquellen wie folgt:
"In unserer wöchentlichen Pressekonferenz in der vergangenen Woche wurde bezüglich unseres Generals, der zum 'Direktor für Kooperative Sicherheit' bei der NATO gewählt wurde, versehentlich der Ausdruck 'zum ersten Mal' anstelle von 'zum ersten Mal seit vielen Jahren' verwendet. Wir entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit und bei unseren Kommandeuren, die dieses Direktorenamt in der Vergangenheit innehatten, für diesen materiellen Fehler".
Nachrichtenquelle: 12punto
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