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Yerlikaya äußert sich zu skandalösem Vorfall in Ankara! Hinweis auf neues Gesetz

Dass ein Hochzeitskonvoi in Ankara einem Krankenwagen die Durchfahrt verweigerte, löste große Empörung aus. Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass strafrechtliche Maßnahmen gegen die Beteiligten eingeleitet wurden, und wies auf einen neuen Gesetzentwurf hin, der solche Verstöße künftig verhindern soll.

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Yerlikaya äußert sich zu skandalösem Vorfall in Ankara! Hinweis auf neues Gesetz

Der Vorfall, der sich am gestrigen Tag gegen 13:05 Uhr auf der Konya-Straße in Richtung AŞTİ in Ankara ereignete, bei dem ein Hochzeitskonvoi einem Krankenwagen die Durchfahrt verweigerte, sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen. Nach der Verbreitung der Aufnahmen wurden die Polizeibehörden aktiv und leiteten Verfahren gegen die Fahrer des Konvois ein.

Bei den Untersuchungen wurden gegen die Fahrer wegen verschiedener Verstöße wie "Fahren ohne Führerschein", "fehlende Fahrzeuguntersuchung", "vorsätzliche Behinderung und Verlangsamung des Verkehrs" sowie "rücksichtsloses Fahren" Bußgelder in Höhe von insgesamt 49.810 TL verhängt. Zudem wurden drei Fahrzeuge aus dem Konvoi aus dem Verkehr gezogen.

WARNUNG VON MINISTER YERLIKAYA UND NACHRICHT ZU NEUER REGELUNG

Innenminister Ali Yerlikaya äußerte sich über seinen Social-Media-Account zu dem Vorfall. Yerlikaya erklärte, dass man einen neuen und abschreckenden Gesetzentwurf vorbereitet habe, um zu verhindern, dass sich ähnliche Situationen wiederholen.

Gemäß der neuen Regelung sollen Fahrer, die Brücken, Tunnel, Viadukte und Autobahnen für Anlässe wie Verabschiedungen von Soldaten oder Hochzeiten für den Verkehr sperren, mit einer Geldstrafe von 180.000 TL belegt werden. Zudem soll den betroffenen Fahrern der Führerschein für 120 Tage entzogen und ihre Fahrzeuge für denselben Zeitraum aus dem Verkehr gezogen werden.

Minister Yerlikaya teilte in seinem Beitrag folgende Worte mit:

"MASSNAHMEN ERGRIFFEN – HOCHZEITSKONVOI

Gestern wurde in den sozialen Medien ein Beitrag über einen „Hochzeitskonvoi, der einem Krankenwagen die Durchfahrt verweigerte“ auf der Konya-Straße in Richtung AŞTİ in Ankara geteilt.

Nach den Untersuchungen unserer Verkehrspolizeiinspektion wurden die Fahrzeuge identifiziert, die dem Krankenwagen den Weg versperrt hatten.

Gegen die Fahrzeugführer U.G., B.S., B.K. und B.T.S. wurden Bußgelder in Höhe von insgesamt 49.810 TL verhängt.

Darüber hinaus wurden gegen die Personen U.G., B.K. und B.T.S. strafrechtliche Ermittlungen wegen „Gefährdung der Verkehrssicherheit“ eingeleitet und sie wurden zur Polizeistation Çankaya Şehit Mustafa Düzgün überstellt.

Drei Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen und auf einen Parkplatz abgeschleppt.

NEUER GESETZENTWURF

Wir haben unserem Parlament einen Vorschlag zur Änderung von 36 Artikeln vorgelegt, die sich direkt auf die Verkehrssicherheit auswirken.

Mit dem neuen Gesetzentwurf haben wir neue abschreckende gesetzliche Regelungen geschaffen, um solche Vorfälle zu verhindern. Im neuen Gesetzentwurf wird für Fahrer, die Brücken, Tunnel, Viadukte und Autobahnen für Anlässe wie Verabschiedungen von Soldaten, Hochzeiten usw. sperren und den Verkehr behindern, eine Geldstrafe von 180.000 TL fällig, der Führerschein wird vorübergehend für 120 Tage entzogen und die Fahrzeuge werden für 120 Tage aus dem Verkehr gezogen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Krankenwagen Leben transportieren und gegen die Zeit kämpfen. Der Krankenwagen, dem wir heute den Weg nicht freimachen, könnte morgen versuchen, uns oder einen geliebten Menschen ins Krankenhaus zu bringen."



Nachrichtenquelle: 12punto

Ali Yerlikaya