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Zahlreiche Festnahmen im Ermittlungsverfahren gegen die „Casperlar“

Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy gegen die kriminelle Vereinigung „Casperlar“ geführten Ermittlungen wurden 58 von 97 festgenommenen Verdächtigen inhaftiert.

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Zahlreiche Festnahmen im Ermittlungsverfahren gegen die „Casperlar“

Die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy hatte eine 839-seitige Anklageschrift durch das Büro für die Ermittlung organisierter Kriminalität vorbereitet. Diese richtet sich gegen die kriminelle Vereinigung „Casperlar“, deren Anführer İsmail Atız ist und die vor allem in den Stadtteilen Bahçelievler, Küçükçekmece und Bağcılar in Straftaten wie „Raub“, „vorsätzliche Körperverletzung“, „Bedrohung“, „Drogenhandel“, „Zwangsprostitution“ und „Freiheitsberaubung“ verwickelt sein soll.

In der Anklageschrift wurden 223 Personen, davon 145 inhaftiert, als „Beschuldigte“ geführt. Während die vorbereitete Anklageschrift an das Schwere Strafgericht Bakırköy übermittelt wurde, gelangten die Strafverfolgungsbehörden zu neuen Erkenntnissen, wonach die bewaffnete kriminelle Vereinigung ihre Aktionen und Aktivitäten kontinuierlich fortsetzte. In diesem Zusammenhang wurden Haftbefehle und Festnahmeanordnungen für 117 Verdächtige an 223 verschiedenen Adressen erlassen, die an den Aktionen der Organisation beteiligt waren, als mit der Organisation in Verbindung stehend oder ihr nahestehend eingestuft wurden oder die Propaganda für die Organisation in den sozialen Medien betrieben haben sollen.

Die Generalstaatsanwaltschaft hatte die Abteilung zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Polizeidirektion Istanbul angewiesen, zeitgleich in 21 Provinzen, allen voran Istanbul, Adıyaman, Amasya, Ankara, Antalya, Bitlis, Çanakkale und Diyarbakır, Operationen durchzuführen.

58 VERDÄCHTIGE INHAFTIERT

Bei den durchgeführten Operationen wurden 97 Personen festgenommen. Die Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden zum Justizpalast Bakırköy überstellt. Die dort abgeschlossenen staatsanwaltschaftlichen Verfahren führten zur Vorführung der Verdächtigen vor das Friedensstrafgericht. Nach Abschluss der Verfahren wurden 58 Verdächtige, darunter 8 straffällig gewordene Kinder, inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt. Gegen 17 Personen wurden gerichtliche Auflagen verhängt, während 22 Personen freigelassen wurden.


Nachrichtenquelle: İHA