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Zehntausende Tote bei Erdbeben, doch in Staatsgebäude werden Säulen entfernt!

Während die Türkei nach den Erdbeben vom 6. Februar noch immer trauert, wurde nun bekannt, dass im Hauptgebäude der TEİAŞ drei tragende Wände entfernt wurden. Experten zufolge gefährdet dieser Eingriff die strukturelle Integrität des Gebäudes.

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Zehntausende Tote bei Erdbeben, doch in Staatsgebäude werden Säulen entfernt!

Während die Türkei noch immer unter dem Schmerz über den Verlust von Zehntausenden Bürgern bei den Erdbeben vom 6. Februar leidet, ist eine weitere Kette von Versäumnissen und Skandalen in öffentlichen Gebäuden hinzugekommen. Im 21-stöckigen Hauptgebäude der Türkiye Elektrik İletim A.Ş. (TEİAŞ), die dem Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen untersteht, wurde bekannt, dass während Renovierungsarbeiten an den Anlagen drei tragende Wandscheiben durchtrennt wurden.

Dieser Vorgang birgt ein lebensgefährliches Risiko, da er die tragende Struktur des Gebäudes direkt beschädigt. In der Türkei, die sich in einer Erdbebenzone befindet, müssten insbesondere bei öffentlichen Gebäuden alle baulichen Eingriffe mit größter Sorgfalt und unter strenger Aufsicht durchgeführt werden. Die im TEİAŞ-Gebäude vorgenommenen Arbeiten führten daher zu der Kritik, dass hier „staatlicherseits Risiken geschaffen werden“.

Experten, die mit Nefes sprachen, erklärten, dass Wandscheiben die Widerstandsfähigkeit eines Gebäudes gegenüber horizontalen und vertikalen Lasten gewährleisten, und betonten, dass solche Eingriffe die Standfestigkeit eines Gebäudes unmittelbar beeinträchtigen.


Angesichts der offensichtlichen Lehren, die nach dem Erdbeben hätten gezogen werden müssen, hat dieser Vorgang in einer der kritischsten staatlichen Einrichtungen einmal mehr die Unzulänglichkeit der öffentlichen Sicherheit und der Kontrollmechanismen vor Augen geführt.


Nachrichtenquelle: 12punto