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UVP-Verfahren für BYD-Werk in Manisa gestartet

Der weltweit führende Automobilhersteller BYD hat eine Investitionsentscheidung in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar für die Türkei getroffen. Das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das geplante Werk in Manisa wurde nun eingeleitet.

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UVP-Verfahren für BYD-Werk in Manisa gestartet

Die Vereinbarung über die Investition in der Türkei zwischen dem chinesischen Unternehmen BYD und dem Ministerium für Industrie und Technologie wurde im Juli unter der Schirmherrschaft von Präsident Recep Tayyip Erdoğan unterzeichnet.

In diesem Rahmen wurde das UVP-Antragsdossier für das Projekt zur Pkw-Produktionsstätte, das mit einer Investition von rund 1 Milliarde US-Dollar in Manisa errichtet werden soll, beim Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel eingereicht. Damit wurde das UVP-Verfahren für das Projekt offiziell gestartet.

Bis zum Abschluss des Verfahrens können alle Informationen sowie Stellungnahmen, Fragen und Vorschläge zum Projekt an die Provinzdirektion für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel in Manisa oder direkt an das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel gerichtet werden.

PRODUKTION VON 200 TAUSEND FAHRZEUGEN GEPLANT

Den Informationen im UVP-Antragsdossier zufolge wird die BYD Turkey Otomotiv Limited Şirketi mit der geplanten Investition in der organisierten Industriezone von Manisa im Bezirk Yunus Emre, wo das Grundstück zugewiesen wurde, jährlich 200 Tausend aufladbare Hybrid- und Elektroautos produzieren.

Auf dem ausgewählten Projektgelände werden neben den Hauptproduktionsschritten wie Presswerk, Karosserieschweißerei, Lackiererei und Montagelinien auch Fabriken für die Produktion von Komponenten wie Fahrgestellen, Rahmen, Motoren (Montage), Elektrofahrzeugbatterien, Stoßfängern, Bremsbelägen, Autositzen und Klimaanlagen errichtet.

Andere für die Fahrzeugproduktion erforderliche Teile werden aus China und der Türkei bezogen. Die Produktion der aufladbaren Hybrid- und Elektro-Pkw wird auf einer geschlossenen Fläche von 1.368.275,60 Quadratmetern bei einer Grundfläche von 962.958 Quadratmetern erfolgen.

12 TAUSEND ARBEITSPLÄTZE

Auf dem Projektgelände werden zudem eine Teststrecke für die Erprobung der produzierten Fahrzeuge sowie ein F&E-Gebäude für nachhaltige Mobilitätstechnologien untergebracht.

In der Bauphase des geplanten Projekts werden durchschnittlich 2.500 Personen beschäftigt sein, während in der Betriebsphase insgesamt 12.000 Mitarbeiter in drei Schichten arbeiten werden.

 

NULL-ABFALL-MANAGEMENTPLAN WIRD UMGESETZT

Im Rahmen des Abfallmanagements werden im BYD-Werk Strategien zur Abfallvermeidung an der Quelle angewandt, um das Abfallaufkommen zu minimieren.

Es ist geplant, die Abfälle je nach Art und Beschaffenheit zu trennen und sie den Prozessen der Wiederverwertung und Energierückgewinnung zuzuführen.

Die oberste Priorität des Unternehmens wird darin bestehen, die Entstehung von Abfällen in den Produktionsprozessen zu verhindern. Wenn dies nicht möglich ist, werden die Abfälle durch Wiederverwendung und Recyclingphasen in den Kreislauf zurückgeführt, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Für nicht recycelbare Abfälle wird die Deponierungsmethode angewandt, wodurch ein nachhaltiger Managementansatz verfolgt wird.

 

BAUBERGINN FÜR 2025 GEPLANT

Die Bauphase des Projekts soll nach Abschluss der erforderlichen Genehmigungs- und Zulassungsverfahren im Jahr 2025 beginnen und bis Ende desselben Jahres oder im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Es wird erwartet, dass die Installation der Maschinen und Anlagen im letzten Quartal 2025 beginnt und die Produktion nach deren Abschluss im ersten Quartal 2026 aufgenommen wird.


Nachrichtenquelle: AA