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Werden die Preise für Gebrauchtwagen sinken? Honda-Türkei-Manager gibt Auskunft

Bülent Kılıçer, Senior Assistant General Manager bei Honda Türkei, erklärte, dass die Automobilkampagnen auch 2024 und 2025 fortgesetzt werden und er davon ausgeht, dass diese Aktionen zu einem Rückgang auf dem Gebrauchtwagenmarkt führen werden.

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Werden die Preise für Gebrauchtwagen sinken? Honda-Türkei-Manager gibt Auskunft

Bülent Kılıçer, Senior Assistant General Manager bei Honda Türkei, äußerte sich zur aktuellen Lage auf dem Automobilmarkt.

Wie aus einem Bericht von Dünya hervorgeht; Kılıçer erklärte, dass der Automobilmarkt in diesem Jahr die Marke von 1 Million Einheiten anstrebe, wobei man möglicherweise knapp darunter bleiben werde.

Kılıçer fuhr fort: "Aber wohin wir uns in den kommenden Perioden bewegen, hängt stark von drei bis vier Faktoren ab. Erstens: Wohin entwickeln sich die Wechselkurse? Zweitens: Wie sieht es mit der Verfügbarkeit von Krediten aus? Drittens: Werden wir einen neuen Angebotsschock erleben? Wird es neue Varianten geben? Natürlich sind die Preisentwicklung und der Kreditbereich sehr, sehr wichtig."

“VERKÄUFE ERFOLGEN AUS BEDARF”

Kılıçer wies darauf hin, dass Automobilkäufe zu Investitionszwecken beendet seien und sagte: "Automobile sind in den letzten 2-3 Monaten definitiv kein Investitionsgut mehr. Verkäufe erfolgen nun ausschließlich aus Bedarf heraus. Dabei muss man auch Folgendes sagen: Die Häufigkeit des Fahrzeugwechsels, die in der Türkei je nach Marke variieren kann, liegt im Durchschnitt bei 3,5 bis 4 Jahren. An diesem Punkt beginnt sich die Zeit nun langsam zu verlängern. Das heißt, sie beginnt auf 5 bis 5,5 Jahre anzusteigen."

“INTERESSENTEN NEHMEN ABSTAND”

Kılıçer berichtete, dass es bei einigen Modellen zu Stornierungen von Bestellungen komme. Er merkte an, dass es in der aktuellen Situation Kunden gebe, die lange gewartet hätten oder das Fahrzeug als Investition kaufen wollten, nun aber unter den gegenwärtigen Bedingungen vom Kauf absehen würden; zudem gebe es verschiedene Kampagnen.

LOB FÜR DIE ZENTRALBANK

Kılıçer bewertete auch die Schritte der Zentralbank der Republik Türkei und erklärte, dass mit den getroffenen Maßnahmen sehr ernsthaft daran gearbeitet werde, die kommende Zeit etwas vorhersehbarer zu gestalten.

Dies beginne langsam Früchte zu tragen, so Kılıçer, der seine Rede wie folgt fortsetzte:

"Wenn man sich die heutige Lage ansieht, haben sich die Wechselkurse auf einem stabilen Niveau eingependelt. Zumindest sind wir in der Lage, den nächsten Schritt und dessen Auswirkungen in etwa abzuschätzen. Dies wirkt sich positiv auf die Vorhersehbarkeit aus, sowohl auf dem Immobilienmarkt als auch im Automobilsektor. In diesem Sinne bewerte ich diese Schritte sehr positiv. In der kommenden Zeit wird der Markt zwar knapp unter der 1-Millionen-Marke bleiben, aber im Vergleich zu früheren Perioden wird dies auch die Menge kompensieren, die wir in der Pandemiezeit unter dem eigentlich notwendigen Niveau lagen."

HINWEIS AUF 'NORMALISIERUNG'

Kılıçer erklärte, dass man erwarte, dass die gestarteten Kampagnen auch in der kommenden Zeit fortgesetzt würden: "Ich denke, dass diese Kampagnen zumindest bis zum Jahresende andauern werden. Wenn man bedenkt, dass auch die Wechselkurse und die Inflation in etwa auf diesem Niveau bleiben, wird diese Kampagnenphase, also in Anführungszeichen die 'Normalisierung', meiner Meinung nach auch 2024 und sogar 2025 anhalten."

RÜCKGANG AUF DEM GEBRAUCHTWAGENMARKT KÖNNTE ANHALTEN

Bülent Kılıçer wies darauf hin, dass die Phase der Rabatte und Kampagnen bei Neuwagen auch den Gebrauchtwagenmarkt beeinflussen und zu sinkenden Preisen führen werde.

Kılıçer merkte an, dass die Zeit, in der Gebrauchtwagen über dem Neupreis verkauft wurden, nun vorbei sei, und schloss seine Worte wie folgt:

"Mit den aktuellen Kampagnen und dem leichten Nachfragerückgang haben wir gesehen, dass auch die Gebrauchtwagenpreise deutlich gesunken sind. Ich denke, dass sich dieser Zustand im weiteren Verlauf noch etwas fortsetzen wird. Insbesondere wenn wir davon ausgehen, dass diese Kampagnen bis zum Jahresende und auch Anfang 2024 anhalten, ja sich sogar noch intensivieren werden, dann erwarte ich, dass der Rückgang hier auch in der kommenden Zeit anhalten könnte."



Nachrichtenquelle: 12punto