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MEB richtet Meldeplattform gegen illegale Nachhilfeeinrichtungen ein

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MEB richtet Meldeplattform gegen illegale Nachhilfeeinrichtungen ein

Bildungsminister Yusuf Tekin teilte mit, dass Informationen vorlägen, wonach Schüler von offenen Gymnasien illegale und unkontrollierte Nachhilfeeinrichtungen besuchen würden. Er betonte, dass es sich bei diesen Einrichtungen insbesondere um einen Sektor handele, der von Personen geleitet werde, deren Verbindungen zu offiziellen und privaten Schulen aufgrund von FETÖ-Bezügen gekappt wurden.

Minister Tekin erklärte, dass man sich bezüglich der nicht genehmigten Kurse für die neue Periode in Abstimmung mit dem Innenministerium befinde, und warnte Eltern davor, ihre Kinder in solche Einrichtungen zu schicken.

Das Bildungsministerium führt umfassende Maßnahmen gegen sogenannte "illegale" (merdiven altı) Einrichtungen durch, die ohne eine Lizenz des Ministeriums tätig sind.

Um zu verhindern, dass Schüler und Eltern zu Schaden kommen, wurde vor einiger Zeit eine Liste der vom Bildungsministerium zugelassenen privaten Kurse unter der Adresse "https://ookgm.meb.gov.tr/kurumlar.php?=kurs" veröffentlicht.

Anschließend wurde in einem Schreiben an die Gouverneursämter darauf hingewiesen, dass gemäß der Verordnung über private Bildungseinrichtungen auf den Schildern der Institutionen ein "QR-Code" angebracht werden muss.

In diesem Rahmen hat das Ministerium für alle privaten Bildungseinrichtungen eine QR-Code-Identifizierung eingeführt, die es Eltern ermöglicht, durch Scannen dieser Codes einfach zu überprüfen, ob die jeweilige Einrichtung über eine Genehmigung verfügt.

Der QR-Code enthält Informationen über den Namen der privaten Bildungseinrichtung, den Institutionscode, die Art, das Eröffnungsdatum, die Adresse, den Adresscode, den Träger, die Gebäudekapazität, die angebotenen Programmarten und Kapazitäten sowie die Gebühren.

In dem Schreiben des Ministeriums heißt es zur QR-Code-Anwendung: "Die Anwendung ist wichtig, um zu verdeutlichen, dass es sich bei den privaten Bildungseinrichtungen um Orte handelt, die unter der Aufsicht unseres Ministeriums tätig sind, und um denjenigen, die Dienstleistungen dieser Einrichtungen in Anspruch nehmen möchten, Informationen über die Institution zu ermöglichen."

18. SEPTEMBER IST DIE LETZTE WARNFRIST

Das Bildungsministerium gewährt den privaten Bildungseinrichtungen eine Frist bis Montag, den 18. September, um Schilder mit QR-Codes an den Eingängen anzubringen. Gegen private Bildungseinrichtungen, die dieser Verpflichtung bis zu diesem Datum nicht nachkommen, werden die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen hat das Ministerium eine weitere Neuerung gegen illegale Strukturen eingeführt.

In einem neuen Schreiben des Ministeriums an die Provinzen vom 1. September wurde unterstrichen, dass jegliche Bildungs- und Unterrichtsaktivitäten in der Türkei der Genehmigung und Aufsicht des Ministeriums unterliegen.

Aufgrund der Bedeutung des Themas und um technologische Möglichkeiten bei der Identifizierung von Orten mit nicht genehmigten Aktivitäten zu nutzen, wurde auf der Internetseite der Generaldirektion für private Bildungseinrichtungen ein Link für "Meldungen über illegale Bildungsaktivitäten" eingerichtet.

Meldungen über illegale Bildungsaktivitäten können unter der Adresse "http://ookgm.meb.gov.tr/izinsizegitim.php" der Generaldirektion für private Bildungseinrichtungen eingereicht werden.

Andererseits werden die von den Gouverneursämtern eingerichteten Überwachungs- und Koordinierungskommissionen diese Meldungen bewerten und umgehend Prüfungs- und Ermittlungsverfahren einleiten.

Die Prozesse zu den eingegangenen Meldungen werden den zuständigen Gouverneursämtern und dem Ministerium gemeldet. Diese Orte werden gemäß dem Gesetz geschlossen, und die Betreiber dieser Einrichtungen werden mit einer Geldstrafe in Höhe des 20-fachen des Bruttomindestlohns belegt.


Nachrichtenquelle: 12punto