Schwindelerregende Anstiege bei Studiengebühren an Privatuniversitäten! Handel mit gefälschten Diplomen boomt
Die hohen Preissteigerungen an Privatuniversitäten lassen die Nachfrage nach gefälschten Diplomen steigen. Für das Studienjahr 2025-2026 überstiegen die Gebühren in einigen Fachbereichen 1,5 Millionen TL.
Die Studiengebühren an Privatuniversitäten sind für das Studienjahr 2025-2026 um über 100 Prozent gestiegen. Insbesondere in Fachbereichen wie Zahnmedizin und Physiotherapie haben die Preise ein bemerkenswertes Niveau erreicht. Diese Situation hat auf Internet-Beschwerdeplattformen zu heftigen Reaktionen geführt. Aufgrund der steigenden Kosten ist auch die Nachfrage nach gefälschten Diplomen gewachsen. Viele Menschen, die versuchten, auf illegalem Wege an ein Diplom zu gelangen, wurden Opfer von Betrug.
HOHE ANSTIEGE BEI RATENZAHLUNGEN
Wie aus einem Bericht von Sözcü hervorgeht, verdeutlichte ein Elternteil, der die Ausbildungskosten seiner Tochter beschrieb, die mit einem 50-prozentigen Stipendium an einer Privatuniversität in Istanbul studiert, das Ausmaß der Preissteigerungen. Der Elternteil gab an, im ersten Jahr für den Vorbereitungskurs 80.000 TL bei Barzahlung und 105.000 TL bei Ratenzahlung gezahlt zu haben, während diese Zahlen im Jahr 2024 auf 180.000 TL bzw. 220.000 TL gestiegen seien. Im Jahr 2025 sei die Gebühr bei Barzahlung auf 313.500 TL geklettert. Der Elternteil betonte, dass es jedes Jahr Anstiege von über 100 Prozent gebe, und appellierte an die Behörden mit den Worten: "Wie sollen wir mit diesen Steigerungen fertig werden? Es könnte sinnvoller sein, unsere Kinder im Ausland zu günstigeren Preisen studieren zu lassen."
BETRUG MIT GEFÄLSCHTEN DIPLOMEN
Die hohen Kosten für den Hochschulzugang und die Ausbildung haben dazu geführt, dass Menschen versuchen, gefälschte Diplome zu erwerben. Wer diesen Weg einschlägt, wird jedoch häufig zum Ziel von Betrügern. Während einige für ein vierjähriges Bachelor-Diplom 40.000 bis 50.000 TL zahlten, berichteten andere, dass sie ihre als Anzahlung geleisteten 3.000 bis 5.000 TL nicht zurückerhalten konnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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